light it up for you
neunzehn mal die faust geballt orientierungslos & auf Krawall gebürstet
Katie Bell hat im Krieg gegen die Todesser leidenschaftlich für den Orden gekämpft und beginnt zu verstehen, dass der Orden vieles anders macht, als sie es sich für die Welt wünscht. Sie ist im Krieg zunehmend in die Illegalität abgedriftet und kann sich schwer mit der Normalität arrangieren, das betrifft ihre Beziehung zu Miles ebenso wie ihre Freunde, Familie und Sicherheit. Ihr Engagement für Splitter geht über jede Grenze des gesunden Menschenverstandes.
Amelie
06.11.2013, 22:27 - Wörter:
Bridget Vreeland
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
23.11.2014, 15:05 - Wörter:
Eingangshalle
if you haven't learned the meaning of friendship
you really haven't learned anything
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GEGEN 15 UHR
NATE ANDREWS & BRIDGET VREELAND
Von einem Fuß auf den anderen wippend stand Bridget in der Eingangshalle und pfiff ein wenig vor sich hin. Von ihrer äußeren Erscheinung könnte man eventuell darauf schließen, dass die Gryffindorschülerin eigentlich ganz gut drauf war, sie sah nicht griesgrämig aus, sondern eigentlich recht fröhlich. Doch das lag eigentlich auch nur daran, dass sie sich freute mal wieder Zeit mit ihrem Freund Nate zu verbringen, den sie in den letzten Wochen ehrlich gesagt so gut wie gar nicht gesehen hatte. Es schien ganz so, als hätte sich der Gryffindor in eine Art Lernwahn gestürzt und hatte für nichts anderes mehr Zeit gehabt, jedenfalls hatte Bee immer diesen Eindruck gehabt. Natürlich fand sie das auch schon bewundernswert, denn sie war überhaupt nicht so fleißig und ließ alles immer ganz gerne mal schleifen – nur um dann später auf die Schnauze zu fallen. Aber Natem der gute alte Nate schien das mit den Abschlussprüfungen richtig ernst zu nehmen, das war auch vermutlich die richtige Einstellung zu dem Thema. Da war die Gryffindor nur froh, dass sie sich noch nicht im Abschlussjahrgang befand, denn sonst würde es ihr grade ähnlich gehen, wie allen anderen Siebtklässlern. Doch auch wenn sie noch ein Jahr Zeit hatte bis das alles für sie auf dem Plan stand, so war sie natürlich auch ziemlich traurig darüber, dass so viele ihrer Freunde bald das Schloss verlassen würde, und Nate war einer dieser Freunde.
Bridget war ziemlich pünktlich dran, eher unüblich für ihre Verhältnisse, doch das war ein Punkt an dem sie ständig arbeitete. Sie mochte es ja auch selber nicht, wenn jemand sie ewig sitzen und warten ließ. Bee musste zugeben, dass sie einerseits schon ziemlich gespannt war, auf dieses mysteriöse Event, was da gleich in der großen Halle vor sich gehen würde, doch die Neugierde vermischte sich auch mit einer großen Portion Argwohn. Diese neue Muggelkunde-Lehrerin, die war einfach total ätzend und Bee erinnerte sich noch gut an die Stunde, in der sie einige Sachen gesagt hatte, die der Lehrerin wohl nicht gefallen hatten. Seitdem war sie aber mit der Hexe nicht mehr sonderlich aneinander geraten, da sie sich auch etwas zurückgehalten hatte. Und nun würde es später anscheinend irgendwelche wichtigen Ankündigungen geben und Bee hatte wegen dieser mysteriösen Sache schon den ganzen Tag über ein nervöses Ziehen in der Magengegend.
Schon von weitem erkannte sie ihren Freund, als er die letzten Stufen hinunter schritt und dann geradewegs auf sie zusteuerte. Sie waren noch ziemlich früh dran, nur vereinzelt schlenderten Schülerinnen und Schüler durch das Eingangsportal in die große Halle, der große Ansturm würde vermutlich eher so in einer Viertelstunde kommen. Bee hibbelte ein bisschen nervös und winkte Nate zu. „Hey altes Haus.“, begrüßte sie den Gryffindor grinsend und schnappte sich Nate erstmal für eine Umarmung (war der eigentlich gewachsen oder hatte sie ihn einfach nur kleiner in Erinnerung? Egal!). „Hast du dir etwa eine Pause vom Lernen gegönnt, mein Lieber?“, fragte Bee und sah Nate ganz unschuldig und herausfordern zugleich an. „Ich wette das hier wird sehr viel spannender als in der Bibliothek zu hocken.“, die blonde Schülerin zog eine Augenbraue in die Höhe und machte damit schon sehr deutlich was sie von dieser Veranstaltung hier erwartete. Sie würde sich einfach überraschen lassen. Die Tatsache, dass alle Schüler hier her kommen mussten hatte sie ja schon etwas gestört und für kurze Zeit war da diese Flamme der Rebellion in ihr erwacht, die ihr sagte dass sie einfach mal nicht hingehen sollte. Aber wie schon erwähnt war Bee eben auch einfach ziemlich neugierig, daher wollte sie es dann auch nicht verpassen.
Nate Andrews
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
06.12.2014, 18:18 - Wörter:
Eingangshalle
to these memories I will hold
with your blessing I will go
AS THE SNOWFLAKES COVER MY FALLEN BROTHERS
I will say this last goodbye
BEE & NATE
EINGANGSHALLE
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GG 1500
|
cf: Zeitsprung
In den letzten Wochen war Nathan Andrews quasi zu einem Musterschüler avanciert. Er schwänzte nicht, er kam nicht zu spät, er passte sogar während der Schulstunden auf - sogar im Muggelkundeunterricht. Er hatte sein Ziel klar und deutlich vor Augen. Es war in greifbarer Nähe und aus diesem Grunde konnte er sich nun keinen einzigen Fehler erlauben. Weder im Unterricht durch mangelnde Aufmerksamkeit, noch durch Aufmüpfigkeit gegenüber diversen Professoren. Nein, Nate war das, was man gemeinhin einen Streber... oder auch Arschkriecher nannte. Er sagte zu allem ja, gab nur die Antworten, die man hören wollte und verhielt sich so unauffällig wie möglich. Nicht mal irgendein Mädchen hatte er belästigt in den letzten Wochen. Und das muss doch immerhin was heißen, oder?
Auch jetzt kam Nate brav zu diesem Festakt, den Professo MacNair anberaumt hatte, um irgendetwas zu verkünden. Nate hatte eine gewisse Vorahnung, worum es sich dabei drehen konnte, aber er ließ sich eventuellen Ärger nicht anmerken. Gelassenen Schrittes überbrückte er den letzten Abstand zu seiner Freundin Bee, die ihn schon von Weitem entdeckt hatte. Nate setzte sein freundschaftliches, bestes Lächeln auf und erwiderte kurz die Umarmung der Blondine. Man... vor zwei Monaten hätte er sich überlegt, wie er die Affäre zwischen ihnen hätte wieder aufleben lassen können. Aber irgendwie ... hatte er für sowas jetzt grade gar keine Zeit. Er musste es einfach schaffen... ein A in Zauberkunst! Das war doch echt nicht zu viel verlangt, oder? Zumal er echt schon das ganze Jahr darauf hin arbeitete. Immer wieder hatte Eve ihn deswegen genervt und getriezt. Und jetzt standen die Prüfungen kurz bevor. Er musste die Arschbacken zusammenkneifen und einfach durch!
"Ja, man! Eine kleine Auszeit vom Lernen kommt mir normalerweise immer SEHR gelegen. Ich muss aber unbedingt nochmal sieben Ausgaben von Zentralfragen der Zauberkunst zumindest querlesen. Besser wäre, wenn ich sie auswendig lernen!", schnaubte der Gryffindor und sah sich kurz um. Okay. Noch kein großer Ansturm. Das war gut. "Vermutlich wird es tatsächlich aufregender...", stimmte Nate etwas abgelenkt zu, während er sich noch immer umsah. "Weißt du... so ganz unter uns... diese ganze Scheiße, die sie jetzt hier abziehen, die wäre mir echt total egal. Ich meine, ich geh ja eh bald von der Schule und will nur noch meine UTZ. Aber Chris, der hat noch sechs Jahre vor sich...", erklärte er die Sorge um seinen jüngeren Bruder, der schließlich noch Erstklässler in Hufflepuff war. "Lass uns gleich reingehen, okay? Denk dran... einfach Ruhe bewahren. Wir stehen das schon irgendwie durch." Jaaaaa.. Nate hatte in der Tat leicht reden. Er würde noch irgendwie durch kommen, aber all die anderen Schüler, für die Hogwarts im September dann auch wieder weiter ging... was würde aus denen werden?
Nate seufzte noch einmal und nickte dann in Richtung Große Halle, damit sie gemeinsam eintreten konnten. "Hey, hast du eigentlich Smithy gesehen?", fragte er beiläufig und sah sich suchend nach dem Blondschopf um. Ja, Nate wusste naürlich, dass niemand Smith leiden konnte, aber Nate war irgendwie der Überzeugung, dass ihn diese Farce hier auch kalt ließ.
tbc: Große Halle
Liam Barker
Gast
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25.01.2015, 23:23 - Wörter:
Eingangshalle
intervention
liam & demelza
31. Mai 1998 | nachmittags
come from: hier
Es war schon gut, dass sich Lilah Macnair mittlerweile aus dem Staub gemacht hatte. Wohin sie verschwunden war wusste keiner so Recht doch Liam war das im Augenblick auch wirklich sehr egal. Er wunderte sich zwar darüber, dass seine Kollegin sich nicht lauernd auf die Schüler stürzen wollte, sobald sich bei ihnen nur der kleinste rebellische Funke regte – doch es sollte ihm Recht sein. So konnte der ehemaligen Gryffindor seine ganze Aufmerksamkeit darauf konzentrieren, diesen Streit zwischen den beiden Slytherins und Demelza aufzulösen. Mittlerweile hatten sich auch noch andere Schüler zu den Streitenden umgedreht und schienen sich einmischen zu wollen. Der Referendar ließ sich jedoch auch gar nicht von den provozierenden Worten der blonden Slytherin beirren, sondern konzentrierte sich nur darauf, Demelza irgendwie aus der Halle zu befördern. Er hoffte jedoch, dass sich die Streitigkeit zwischen den Schülern nicht noch intensivieren würde, wenn er das Feld geräumt hatte – er konnte sich aber in diesem Moment auch leider nicht zweiteilen. Liam konnte wirklich nur hoffen, dass Miss Carrow nicht noch einmal Anstalten machen würde ihren Zauberstab zu benutzen, ansonsten würde dies Konsequenzen haben (vorausgesetzt eine Lehrperson würde darauf aufmerksam werden).
Der junge Lehrer war schon etwas verwundert darüber, dass Demelza gar keine großen Protestlaute von sich gab, abgesehen von ihrer kurzen Ansage an die beiden Slytherins. Anscheinend hatte sie auch gemerkt, dass es besser wäre, diesen Streit nicht fortzusetzen. Als die beiden schon fast die Tür erreicht hatten – wurde es auf einmal dunkel in der großen Halle. Für einen kurzen Moment war Liam versucht einfach stehen zu bleiben und zu sehen was da los war, doch er ließ sich nicht beirren und ging einfach weiter, Demelza vor sich her schiebend. Dann waren sie in der Eingangshalle angekommen und Liam ging noch einige Schritte weiter und so entfernten sie sich etwas vom Portal. Der Referendar atmete einmal tief aus und warf einen nervösen Blick in Richtung Eingangstür zur großen Halle. Was ging da drin nur vor sich? Genau das fragte sich auch Demelza, denn sie ergriff in diesem Moment das Wort.
Mittlerweile hörte man drinnen laute Geräusche, lautes Knallen und etwas, das sich wie Feuerwerkskörper anhörte. Liam starrte die Gryffindor-Schülerin für einen Augenblick an, ehe er sich räusperte. „Ich.. weiß es nicht.“, er schüttelte den Kopf und warf einen Blick über Demelzas Schulter, vereinzelt verließen nun Schüler die große Halle. Man konnte es ihnen wohl nicht verübeln, bei dem was momentan da los war. „Das wird Professor Macnair aber nicht gefallen.“, murmelte Liam dann leise und wurde sich im nächsten Moment darüber bewusst, dass er ja nicht alleine war und sich in Gegenwart eines Schülers befand, huch. Für einen Moment lag sein Blick prüfend auf Demelza. „War dies das erste Mal, dass Sie mit den beiden aneinander geraten sind?“, fragte er das Mädchen dann und bezog sich natürlich auf die beiden Slytherins, die es anscheinend auf Demelza abgesehen hatte. Doch er kannte die beiden immerhin ein bisschen und wusste, wozu sie fähig waren. Vor nicht allzu langer Zeit hatte er mit seinem Kollegen James Hammond über eben jene Schülerinnen (und noch ein paar weitere Slytherins) gesprochen. „Miss Robibns.“, sagte Liam dann langsam. „Ich weiß, dass das nicht so einfach ist, angesichts der... Ereignisse. Aber Sie müssen versuchen sich etwas zurückzuhalten, vor allem in Gegenwart von bestimmten Personen.“, er warf der Gryffindor einen vielsagenden Blick zu. Er war sich sicher, dass Demelza wusste, dass sie sich durch ihr Verhalten nur Probleme einhandeln würde, und sie brauchte auch sicherlich keinen, der ihr sagte was zu tun war, doch vielleicht würde sie sich seine Worte ja zu Herzen nehmen. Es war nicht einfach für Liam in dieser Situation den appellierenden Lehrer zu mimen, da ihm das alles selbst so widerstrebte. Die Gesetze, diese Versammlung, Macnairs Ansichten, einfach alles..
Demelza Robins
Gast
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26.01.2015, 19:10 - Wörter:
Eingangshalle
whatever happened to fair dealing
and pure ethics? and nice manners?
WHY IS IT EVERYONE HERE IS A SNAKE IN THE GRASS?
whatever happened to class?
PROF. BARKER & MS. ROBINS
EINGANGSHALLE
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GG 1500
|
cf: Große Halle
Neugierig starrte Elza die Tür zur Großen Halle an, die für wenige Augenblicke geschlossen blieb. Immer mal wieder glitt sie kurz auf, nur einen kleinen Spaltbreit, sodass wenige Schüler die große Halle verlassen konnten, aber man konnte wegen der Dunkelheit praktisch nichts erkennen.
Am liebsten wäre Elza an Professor Barker vorbeigesprungen und hätte sich wieder in den Tumult gestürzt. Es klang wie Feuerwerkskörper. Jedenfalls hörte es sich nicht so an, als wäre es von Professor Macnair eingeplant gewesen. Im Gegenteil. Da drinnen ging es jetzt richtig los. Einige Leute schrien erschrocken auf und versuchten, aus der Halle zu stürmen und Elza sah aus, als warte sie nur auf ein Ablenkungsmanöver für Professor Barker, damit dieser sie aus den Augen verlor.
Tat er aber nicht. Und Elza stand stocksteif da, die Hände zu Fäusten geballt und den Atem anhaltend. Professor Barker gab wenigstens zu, dass auch er keine Ahnung hatte, was da drinnen vor sich ging. Elza sah nur an ihm vorbei auf die Tür zur Großen Halle, während ihr Gemüt sich langsam wieder etwas abkühlte. Sie musste blinzeln um sich gedanklich wieder zurück zu bringen. Zurück zu Professor Barker, der ihr gerade eine Frage gestellt hatte. Sie hatte kaum zugehört und doch unbewusst wahrgenommen, was die Frage gewesen war. Geistesabwesend schüttelte sie den Kopf. "Ich hatte noch nie was mit denen zu tun", erklärte sie ein bisschen verklärt, gerade so, als habe sie einen Schlag auf den Kopf bekommen und würde sich gerade davon erholen.
Erst, als er ihren Namen nannte sah Elza den jungen Lehrer wieder an. Er wollte sie dahingehend ermahnen, sich etwas zurückzuhalten. Aber Elza schnaubte nur auf. Es klang ein kleines bisschen verächtlich - und obwohl sie Professor Barker sonst gut leiden konnte, tat ihr Benehmen ihr nicht leid.
"Es ist mir egal, wenn diese doofen Gänse mich bedrohen. Was wollen die schon machen?" Bei diesen Worten sah sie Professor Barker ernst und stur an. "Mir Hauspunkte abziehen? Mich verfluchen?
Ernsthaften Schaden können die einem doch eh nicht antun. Und wenn doch - umso besser! Dann kann sich demnächst die magische Strafverfolgung um die beiden Grazien kümmern. Ich werde das nicht auf mir sitzen lassen! Und ansonsten... pfff!!", machte Elza und vollführte dabei eine wegwerfende Handbewegung. Ohnein, sie hatte absolut keine Angst vor den Konsequenzen. Die wenigen Wochen bis zu den Sommerferien würde sie durchhalten können und stark sein - das wusste sie genau. Und danach waren Juliana und Nasty kein Problem mehr für sie. Natürlich, es würden andere nachkommen, aber auch mit denen würde Elza fertig werden. Wenn sie fluchten, dann würde Elza einfach zurückfluchen. Sie hatte den letzten Funken Beherrschung fahren lassen... jedenfalls im Moment.
"Man darf sich dieses Benehmen einfach nicht gefallen lassen!", war schließlich ihr eindeutiges Urteil zu dieser Angelegenheit.
Liam Barker
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
02.02.2015, 23:00 - Wörter:
Eingangshalle
intervention
liam & demelza
31. Mai 1998 | nachmittags
Liam bereute es nicht, dass er Demelza aus der großen Halle geschleppt hatte, es war die richtige Entscheidung gewesen, dessen war er sich sicher. Doch er dachte in diesem Moment darüber nach, wie die beiden Slytherin Mädchen die Situation vor Professor Macnair darstellen würden. Dass sie mit der Lehrerin darüber sprechen würden, da war sich Liam sicher – Lilah Macnair würde sicherlich einen genauen Bericht erwarten über das, was sich in ihrer Abwesenheit in der großen Halle ereignet hatte. Es war für Liam immer noch ein Rätsel, warum die Hexe überhaupt die große Halle verlassen hatte, nun – vielleicht war sie mittlerweile auch wieder aufgetaucht um dem Spektakel ein Ende zu setzen. Zu gerne hätte Liam mit angesehen was in diesem Moment da drinnen passierte und vor allem wie Macnair darauf reagierte. Doch vielleicht war es auch besser, wenn er das alles nicht mitbekam, die Schüler, die für das Chaos verantwortlich waren würden sicherlich eine saftige Strafe erwarten – man konnte nur hoffen, dass sie es geschickt angestellt hatten und sich nicht erwischen lassen würden.
Demelza ließ sich durch Liams Worte in keinster Weise umstimmen, wie es schien. Liam hatte nicht den Eindruck, als würde sich die Schülerin großartig darum kümmern, was in der Zukunft noch alles passieren konnte. Wenn sie sich weiterhin von den Slytherins provozieren ließ, dann würde das zu nur noch größeren Problemen führen, doch davon wollte die Gryffindor nichts wissen. Zumindest hatte sie in der Vergangenheit noch keine Probleme mit eben jenen Mädchen gehabt, das hatte Liam schon mal aus ihr herausbekommen. „Ich befürchte, dass das Inquisitionskommando in Zukunft noch viel mehr Rechte erhalten wird.“, sagte Liam ruhig und legte die Stirn in Falten. Man konnte deutlich erkennen, dass ihm diese Tatsache Sorgen bereitete. „Professor Macnair wird ihnen alles erlauben, wenn es dazu dient die Schüler fertig zu machen und das Verhalten auszumerzen, was ihr nicht passt.“, er hatte seine Stimme etwas gesenkt. Es war ihm klar, dass Demelza das jetzt nicht hören würde wollen und dass seine Worte nicht wirklich aufbauend waren, doch es war die Wahrheit.
Eigentlich waren Demelzas letzte Worte genau das, was Liam auch dachte. Zumindest nach seinem Gespräch mit Lilah Macnair am gestrigen Tag war der Referendar an dem Punkt angelangt, an dem er sich vornahm sich das eben nicht mehr gefallen zu lassen. Doch er wusste nicht wie sich das damit vereinbaren ließe seinen Job nicht zu riskieren, von daher befand er sich gerade ziemlich im Zwiespalt. Er konnte Demelza aber schlecht in ihren Worten bekräftigen, Liam wollte seine Schülerin wirklich nicht noch ermutigen, dann war er es nachher Schuld, wenn ihr ein Schulverweis drohte – um es mal ganz drastisch auszudrücken. „Es wäre besser, wenn Sie versuchen sich von den betreffenden fernzuhalten.“, sagte Liam dann langsam und sah Demelza eindringlich ein. „Es ist schwierig, sich nicht provozieren zu lassen – aber es würde Ihnen einige Schwierigkeiten ersparen.“, kurz hielt er inne. Liam bemühte sich seinen Gesichtsausdruck nicht streng, sondern verständnisvoll wirken zu lassen, Demelza sollte wissen, dass er auf ihrer Seite war und nicht gegen sie. „Sie können jederzeit zu mir kommen, wenn es Probleme gibt.“, fügte er dann noch hinzu. In diesem Moment wurde Liam wieder klar, wie schwer das alles für die Schüler sein musste – zwar hatte er auch mit Schwierigkeiten umzugehen, doch auf einer ganz anderen Ebene als Demelza und die übrige Schülerschaft. Immerhin musste er sich nicht von einer Horde Slytherins in Acht nehmen, die ihn auch Schritt und Tritt beobachteten.
Demelza Robins
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
06.02.2015, 09:36 - Wörter:
Eingangshalle
whatever happened to fair dealing
and pure ethics? and nice manners?
WHY IS IT EVERYONE HERE IS A SNAKE IN THE GRASS?
whatever happened to class?
PROF. BARKER & MS. ROBINS
EINGANGSHALLE
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GG 1500
|
Professor Barker teilte ihr mit, dass das Inquisitionskommando in Zukunft sicher noch mehr Befugnisse erhalten würde. Elza wusste nicht einmal, welche Befugnisse sie aktuell hatten? Und was sollte da noch fehlen? Sicher hatte Lilah Macnair ihnen schon jetzt absolute Narrenfreiheit gewährt. Elza schnaubte also nur aus und verschränkte ablehnend die Arme vor der Brust. "Was soll denn noch Schlimmes passieren, das wir noch nicht kennen?
Haben Sie von dem Angriff auf das Aurorenbüro gehört vor einigen Wochen? Mein Bruder war dabei. Er wäre jetzt mit seiner Ausbildung zum Auror fertig geworden und sie haben ihn und andere einfach eiskalt ermordet. WAS soll denn noch passieren, was schlimmer sein könnte, als das?", fragte Elza mit einem provozierenden, aber nicht lauten Tonfall. Sie wollte die anderen Schüler nicht auf sich aufmerksam machen, aber Professor Barker zeigen, dass es nichts gab, was sie noch mehr zerstören konnte, als das, was ohnehin schon geschehen war - und das zu einem Zeitpunkt, an dem der Krieg ihrer Meinung nach noch weit weg gewesen war. "Ich werde später auch Auror und dann trete ich diesen Tussis in den Arsch!"
Eigentlich wusste jeder, der Elza ein bisschen kannte, dass es immer ihr Wunsch gewesen war, Quidditchstar zu werden - immerhin war sie eine gute Jägerin - aber der Tod ihres Bruders hatte ihrem Leben eine neue Wendung gegeben.
Professor Barker bat ihr an, dass sie jederzeit mit Problemen zu ihm gehen konnte und Elza war jetzt schon den Tränen nahe. Wie sehr wünschte sie sich jetzt in die Arme ihres Daddys. Wahrscheinlich war er der Einzige, der sie jetzt trösten und auffangen konnte - ein Job, den sonst immer ihr ältester Bruder gehabt hatte.
"Wissen Sie, wie das ist, wenn man den wichtigsten Mensch in seinem Leben verliert? Es gibt nichts, was diese Wunden heilen kann und keine Möglichkeit, die Lücke zu schließen, die dieser Mensch hinterlassen hat", fachsimpelte Elza mit bitterer Miene. Mit einem schweren Seufzen ging sie ein paar Schritte und setzte sich auf eine Bank.
So runtergekommen dauerte es nicht lange, bis ihr leid tat, dass sie den Professor so angeschnauzt hatte. "Es tut mir leid, was ich gesagt habe, Professor Barker. Sie wissen, dass ich normalerweise nicht so bin. Aber das alles... das macht mich so fertig. Was ist das nur für eine Welt, in der wir leben? Wo Menschen umgebracht weren oder schikaniert, nur weil sie eine andere Meinung haben?"
Liam Barker
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
20.02.2015, 18:42 - Wörter:
Eingangshalle
intervention
liam & demelza
31. Mai 1998 | nachmittags
Das war insgesamt eine sehr unschöne, komplizierte und verfahrene Situation. Nicht das hier mit Demelza, sondern einfach alles. Die Unterhaltung mit Demelza fand Liam ziemlich aufschlussreich – zwar hatte er schon von vielen Schülerinnen und Schülern ihren Unmut gegenüber der Situation mitbekommen, doch jetzt mal mit Demelza alleine zu sprechen, war auch eine gute Gelegenheit um mehr darüber zu erfahren, wie sie und womöglich die anderen dachten. Sicherlich konnte man Demelzas Sichtweise nicht einfach so auf die anderen übertragen, doch Liam war sich ziemlich sicher, dass es vielen Schülern da ganz genauso wie Demelza ging. Gut, es würden sich nun sicherlich nicht alle direkt mit den Slytherins anlegen aber es war auch oft nicht vorhersehbar, wie die Menschen reagierten, wenn man sie provozierte. Das Schlimmste an allem war ja, dass Liam Demelza voll und ganz verstehen konnte und dass er ja prinzipiell der gleichen Meinung war. Nur war er „leider“ auch Lehrer und konnte das nicht so raus hängen lassen, seinen Unmut jedenfalls.
Plötzlich wechselte sich jedoch das Thema – in gewisser Weise. Liam bemerkte, dass Elzas Blick ernst wurde – ihre Stimme war immer noch aufgebracht und sie schien sich nun sehr in Rage zu reden, denn nun sprach sie von ihrem Bruder. Liam nickte langsam, natürlich hatte auch er davon mitbekommen, es war ein Thema im Kollegium gewesen. Sie stellte ihm relativ provozierende Fragen, doch Liam ließ sich nicht beirren. Er sagt erst einmal nichts und sah die Schülerin bloß an. Wären es andere Umstände, so würde er es nicht gutheißen, wenn ein Schüler so mit ihm sprach, doch hier war es etwas anderes. Nun wusste er wirklich nicht, was er darauf entgegnen sollte – Demelza war sichtlich verzweifelt und wütend und das zurecht. Außerdem befand sie sich in Trauer um ihren Bruder und all das tat Liam einfach so Leid. Er schwieg einen Augenblick, doch Demelza hatte schon weitergesprochen.
Als Demelza meinte, sie würde später Aurorin werden und dann dementsprechend mit solchen Leuten „abrechnen“, musste Liam schon ein wenig schmunzeln. Ja, er konnte es sich schon gut vorstellen, dass Demelza eine gute Aurorin abgeben würde – auch wenn sie bis dahin ihr Problem mit dem provozieren lassen etwas in den Griff kriegen sollte, aber da war der junge Lehrer ganz zuversichtlich. „Das hört sich nach einem guten Plan an.“, meinte er deshalb zustimmend und lächelte die Gryffindor aufmunternd an. Doch es schien nicht so, als könnte irgendetwas, was er sagte Demelza aufmuntern, denn ihr Blick war voller Traurigkeit als sie ihn fragte, ob er sich denn vorstellen könnte wie es ist, den wichtigsten Menschen im Leben zu verlieren. Liam schaute ihr nach, wie sie sich einige Schritte von ihm entfernte und sich auf eine Bank setzte.
„Ja, das weiß ich.“, sagte Liam dann langsam. „Und es muss Ihnen auch nicht Leid tun, wirklich nicht.“, versicherte er ihr. Er fand es zwar gut, dass sich Demelza nun ein wenig beruhigt hatte, doch er war sich auch nicht sicher, ob er mit der verzweifelten Demelza besser umgehen konnte, als mit der wütenden. „Es ist momentan nicht einfach, für keinen von uns, leider.“, fuhr Liam langsam fort und ließ sich schließlich auch auf der Bank neben Demelza nieder und sah die Schülerin von der Seite an. „Und ich kann mir nicht vorstellen, wie es Ihnen gerade geht.“, langsam schüttelte er den Kopf und sah für einen Augenblick auf seine Hände, die auf seinen Knien ruhten. „Aber immer, wenn etwas am Tiefpunkt angelangt ist – dann geht es zwangsläufig irgendwann wieder bergauf.“, kurz hielt er inne. „Und auch wenn es schwer vorstellbar ist – ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass sich die Situation nicht noch weiter verschlimmern kann. Ich kann Ihnen wirklich nicht sagen, wie sich die nächsten Wochen hier gestalten werden, ich wünscht, ich wüsste das!“, Liam seufzte kaum hörbar, dann lenkte er seinen Blick jedoch wieder zu Demelza. „Wir müssen aber versuchen, das hier irgendwie zu überstehen. Auch wenn das einfacher gesagt ist als getan. Versprechen Sie mir, dass sie versuchen werden, sich nicht provzieren zu lassen?“, fragte Liam dann und versuchte sich erneut an einem Lächeln. "Es muss doch etwas anderes geben, was wir tun können..."
Demelza Robins
Gast
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22.02.2015, 11:53 - Wörter:
Eingangshalle
whatever happened to fair dealing
and pure ethics? and nice manners?
WHY IS IT EVERYONE HERE IS A SNAKE IN THE GRASS?
whatever happened to class?
PROF. BARKER & MS. ROBINS
EINGANGSHALLE
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GG 1500
|
Elza fand, dass es eine nette Geste von Professor Barker war, ihr zuzustimmen, dass die Aurorenlaufbahn eine gute Idee für sie wäre. Nicht, dass Elza sich jetzt so richtig darüber freuen konnte. Sie konnte dadurch auch nicht lachen, denn es war für sie leider bitterer Ernst, dass sie Aurorin werden müsste, auch wenn das nie ihr Traum gewesen war. Es war immer Grams' Traum gewesen. Aber irgendwie fühlte es sich richtig an, seinen Traum für ihn zu leben und dadurch seinen Tod zu rächen. Sicher wäre auch ihre Mutter froh, wenn sie erführe, dass Elza nun doch keine Quidditchkarriere mehr wollte (sowas brotloses und wenn du mal älter wirst, ist es vorbei und du hast gar nichts!). Andererseits wäre sie sicher auch nicht begeistert zu erfahren, dass ihre älteste Tochter stattdessen jetzt Aurorin werden wollte - ungefähr der gefährlichste Job, den man haben konnte.
Aber Elza war das alles egal. Grams' Vermächtnis musste durch sie irgendwie weiterleben. Das würde ihn unsterblich machen. Vielleicht. In Elzas Kopf klangen diese Worte jedenfalls absolut richtig.
Professor Barker ließ sich neben ihr nieder und Elza wagte einen vorsichtigen Blick zur Seite auf ihn, während er sprach. Seine Worte konnten nicht viel Trost spenden. Aber es tat trotzdem gut zu wissen, dass man nicht allein auf der Welt war und auch andere - sogar Lehrer - unter der aktuellen Situation litten. Elza schluckte und hörte ihm weiter zu. An dem Punkt, als er ihr ein Versprechen abluchsen wollte, musste sie dann doch kurz und leise auflachen. "Genau dasselbe musste ich auch schon Seamus Finnigan neulich versprechen... dass ich nichts Dummes anstelle. Naja. Sie haben ja gesehen, wie gut das funktioniert. Ich kann das nicht versprechen, Professor Barker. Naja, ich könnte, aber dann wäre es ein leeres Versprechen, das ich nicht einhalten kann. Ich meine... ich will ja, aber im Moment bin ich einfach so leicht reizbar. Sie wissen, dass ich sonst nicht so bin. Dass ich früher nicht so war. Aber im Moment fällt es mir so schwer, das alles einfach hinzunehmen. Irgendjemand muss sich doch wehren, oder nicht? Irgendjemand muss doch zeigen, dass das alles hier falsch ist und nicht hingenommen werden kann?
Können Sie als Lehrer denn gar nichts unternehmen? Oder auch mit den anderen Professoren? Kann den niemand etwas gegen all das hier unternehmen? Oder wissen Sie eine Möglichkeit, wie ich mich dafür einsetzen könnte, dass es hier wieder besser wird? Ich muss doch irgendwas tun, Professor Barker. Irgendjemand muss doch etwas tun!"
Liam Barker
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01.03.2015, 22:48 - Wörter:
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intervention
liam & demelza
31. Mai 1998 | nachmittags
Es kam insgesamt nicht so oft vor, dass Liam ein solches Gespräch mit einem Schüler oder einer Schülerin führte. Sicher kam auch manchmal der ein oder andere zu ihm, wenn jemand etwas auf dem Herzen hatte, doch es war nicht die Regel. Liam glaubte, dass das daran lag, dass die Schülerschaft auch langsam nicht mehr wusste, welchen Lehrern man noch trauen konnte und welchen nicht. Bei den Professoren Snape und Macnair schien das einleuchtend zu sein, doch wie sah es bei dem Rest aus? Liam konnte nicht in die Köpfe der Schüler hineinschauen, doch er wüsste gerne, was in ihnen vorging, denn dieses Wissen könnte ihm dabei helfen den Eindruck zu vermitteln, dass er immer noch einer von den Guten war. Sicher – die Mitglieder von Lux wussten das hoffentlich, dass man zumindest ihm und James Hammond trauen konnte, doch manche jungen Menschen ließen sich leicht beeinflussen und das war gerade das Schlimme an der ganzen Situation. Man spielte mit der Naivität und Unsicherheit der Schüler, streute hier und dort ein paar Zweifel und versuchte gerade die offensichtlich schwächeren auf die andere Seite zu ziehen. Doch Demelza gehörte nicht zu dieser Sorte, sie kam Liam wie jemand vor, der ganz genau wusste, was sie glauben konnte und was nicht.
Es erfreut den jungen Lehrer, dass Demelza schließlich doch für einen kurzen Moment lachte und er ein kurzes Aufblitzen in ihren Augen erkennen konnte. Er lächelte sie an und legte den Kopf ein wenig schief. „Soso.“, sagte er dann. „Wusste ich doch schon immer, dass Mister Finnigan ein guter Kerl ist. Und sein Vorschlag ist wirklich kein schlechter muss ich sagen.“, für einen Moment lag Liams Blick auf seinen Händen, doch dann wandte er sich wieder Demelza zu. „Ich kann verstehen, dass es nicht einfach ist, so was zu versprechen. Man kann ja nie wissen, was passiert und ob man sein Versprechen auch wirklich einhalten kann.“, er sah seine Schülerin vielsagend an und lehnte sich zurück. Es stimmte ja – mit Versprechen war es immer so eine Sache, eigentlich konnte man sich doch nie wirklich sicher sein, ob man etwas einhundert prozentig einhalten konnte, oder nicht? Vielleicht war es zu viel verlangt von Demelza ihm ein Versprechen zu geben, doch Liam glaubte, dass sein Anliegen trotzdem bei ihr angekommen war, vor allem wenn Mister Finnigan schon einmal mit ihr über das gleiche gesprochen hatte.
Nachdem Elza geendet hatte, nickte Liam zunächst langsam. „Das ist die richtige Frage.“, antwortete er dann mit einem leichten Seufzen. „Wir Lehrer versuchen unser Bestes um uns für die Schüler einzusetzen. Momentan sind wir noch in der Überzahl, doch das heißt leider gar nichts. Wer momentan das Sagen hat, wissen Sie genauso gut wie ich.“, Liam richtete sich gerade auf und klopfte mit seinen Händen auf seine Knie. „Aber glauben Sie mir, wir werden alles tun, was wir können. Sie wissen an wen Sie sich wenden können, falls es Schwierigkeiten gibt.“, fuhr er dann fort und warf Demelza einen Blick zu. Er wollte ihr das Gefühl geben, dass sie und die restlichen Schüler nicht auf sich alleine gestellt waren und dass es immer noch Lehrer gab, die nichts von Macnairs Ansichten hielten. „Ich habe gestern noch mit Professor McGonagall gesprochen.“, sagte er dann und hielt kurz inne. „Sie ist immer noch Schulleiterin an dieser Schule, auch wenn es so aussieht als würde Snape sich nach und nach alles hier unter den Nagel reißen. Vergessen Sie nicht dass wir in der Überzahl sind. Und versuchen Sie wirklich sich keine Schwierigkeiten einzuhandeln – natürlich werde ich Ihnen und den anderen helfen, wenn es Probleme gibt, aber ich habe im Gegensatz zu Snape und Macnair kaum etwas hier zu sagen.“, der junge Lehrer atmete tief ein und schenkte Demelza dann abermals ein Lächeln. „Okay?“
Demelza Robins
Gast
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08.03.2015, 10:57 - Wörter:
Eingangshalle
whatever happened to fair dealing
and pure ethics? and nice manners?
WHY IS IT EVERYONE HERE IS A SNAKE IN THE GRASS?
whatever happened to class?
PROF. BARKER & MS. ROBINS
EINGANGSHALLE
31. MAI 1998 | NACHMITTAG GG 1500
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Professor Barker versuchte weiter, sie aufzumuntern und Elza freute sich wirklich darüber, dass er es ernsthaft versuchte. Sie musste nochmal kurz grinsen, als er meinte, dass Seamus ein guter Kerl sei. Ja, das war er ganz gewiss! Wahrscheinlich einer der besten. Irgendwie sehnte Elza sich gerade jetzt im Moment nach ihrem irischen Kumpel und danach, von ihm einfach nochmal in den Arm genommen und gedrückt zu werden. In Liam Barkers Arme konnte sie sich schließlich schlecht werfen. Das würde einen ganz merkwürdigen Anblick geben. Aber Elza sehnte sich einfach nach einer Umarmung von einem lieben Menschen, dem sie vertraute und der ihr Trost spenden konnte. Eigentlich sehnte sie sich am meisten nach ihren Eltern. Und eben nach Grams.
"Ich verspreche zumindest, dass ich mich anstrengen werde, Professor Barker!" Und das waren ganz bestimmt keine leeren Worte. Elza wollte sich ja nicht absichtlich in Schwierigkeiten bringen. Es würde - zumindest in ihrer aktuellen Phase - immer einen Punkt geben, an dem sie für nichts mehr garantieren konnte, aber diesen Punkt musste sie einfach noch ein bisschen weiter verschieben. Sie durfte einfach nicht zu schnell dort ankommen. Sie musste versuchen, das alles ein bisschen an sich abperlen zu lassen, wie ein junger Vogel, an dessen Gefieder einfach alles abperlte und der nie wirklich nass und flugunfähig war. Ja, das war ein schöner und richtiger Gedanke.
"Okay", antwortete sie schließlich auf Professor Barkers letzte Frage. Sie nickte dabei auch langsam und kämmte sich mit beiden Händen das Haar aus dem Gesicht. Da sie um das rechte Handgelenk ein Haargummi hatte, konnte sie sich somit auch gleich einen unordentlichen Pferdeschwanz binden. Dabei setzte sie sich wieder möglichst aufrecht. Ja, Professor Barkers Worte hatten sie wieder aufgebaut und aufgerichtet. Ihr war nicht mehr einfach nur zum Heulen zumute. "Danke, dass Sie sich die Zeit für mich genommen haben, Professor Barker. Bitte stempeln Sie micht nicht als Aufrührerin oder Idiotin ab, Sie wissen ja, dass ich sonst nicht so bin. Aber es ist im Moment einfach schwer, so zu sein, wie man immer war. Aber ich versuch's und streng' mich an!", versprach sie nochmal und stand dann auf. Ihre Tasche nahm sie über die Schulter. "Ich ziehe mich nochmal für ein paar Minuten zurück... Danke jedenfalls", wiederholte sie und warf ihm nochmal ein freundliches und entschuldigendes Lächeln zu, ehe sie Richtung Gänge und Treppen verschwand.
tbc: ?
Ronald Weasley
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02.04.2015, 21:44 - Wörter:
Eingangshalle
px;">was ist wichtig?
zu leben und zwar richtig
px; line-height:15px;font-family:times;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px; word-spacing:4px;">» HERMINE & RON » 13.06.'98 » MITTAG
Diese ganze Prüfungs-Kacke vernebelte Ronald das Hirn. Seine letzte Prüfung lag schon 24 Stunden zurück mittlerweile und wenn es nach ihm gehen würde, dann hätte das alles jetzt gut und gerne ein Ende finden können – aber nein: es sollten noch drei weitere Folgen! Drei! Der Rotschopf wusste gar nicht, wie er die kommenden Tage eigentlich noch überleben sollen. Dabei war das Überstehen der Prüfungen ja nur die eine Seite der Medaille – im besten Falle sollte man ja auch noch überall bestehen beziehungsweise eine passable Note erreichen! Doch das war in Rons Fall ja auch noch nicht gesagt, denn neben der Jagd nach den Horkruxen bliebt dann irgendwie nicht mehr viel Zeit zum Lernen. Der junge Weasley war ja eigentlich jemand, der sich wegen der Lernerei nie Stress machte, oder alles einfach vor sich herschob. Das konnte er gut, darin war er sogar ein wahrer Meister. Doch in diesem Falle handelte es sich schließlich um die Abschlussprüfungen, das war dann doch schon etwas anderes und selbst ein Ronald Weasley bekam bei diesem Gedanken ein wenig Bauchschmerzen. Das gab er gegenüber anderen natürlich nicht zu, vor allem nicht gegenüber Hermine, das wärs noch.
Wegen Hermine stand er jetzt hier in der Eingangshalle des Schlosses herum und wartete darauf, dass sich die Pforten der großen Halle öffnen und Hermine auf ihn zukommen würde. In diesen Minuten beendete sie nämlich ihre Püfung im Fach „Alte Runen“ und Ron hoffte wirklich, dass es gut gelaufen war. Eigentlich brauchte er das gar nicht in Frage zu stellen, denn bei Hermine liefen einfach alle Prüfungen gut – das war wirklich keine Frage. Doch am vergangenen Abend hatte die Gryffindor eine Art kleine Sinnkrise durchlebt. Das Fach Alte Runen bereitete ihr anscheinend mehr Kopfschmerzen das die übrigen Fächer, warum? Das konnte Ron auch nicht so genau sagen, denn Hermine konnte doch alles! Auch in Alte Runen war sie ein Ass und würde die Prüfung mit links schaffen! Doch seine beste Freundin schien da anderer Ansicht zu sein. Der Gryffindor konnte sich noch gut an das Gespräch erinnern, das sie am letzten Abend geführt hatten. Er hatte wirklich alles versucht um Hermine Mut zuzusprechen und ihr einzureden, dass sie das alles schon schaffen würde. Und daran glaubte er tatsächlich. Denn wer würde bitte diese Prüfung schaffen, wenn nicht Hermine?
In diesem Moment öffnete sich auch schon die Pforte und eine Gruppe von Schülern trat hinaus in die Eingangshalle. Einige sahen ziemlich erschöpft und müde aus, andere freuten sich sichtlich darüber, dass sie Prüfung hinter sich gebracht hatten. Suchend sah sich de Rotschopf nach seiner besten Freundin um und erkannte sie auch sogleich. Fröhlich winkte er ihr zu und kam ein bisschen näher. „Na wie ist es gelaufen?“, fragte er und merkte, das er selbst sogar ganz aufgeregt war. Er war sich sehr sicher, dass Hermine das super hingekriegt hatte – doch ein kleiner Teil in ihm machte sich Sorgen darüber wie sie nun drauf sein würde, wenn es nicht gut gelaufen war. Ihren Gesichtsausdruck konnte er noch nicht so recht deuten, deshalb wartete er einfach mal ab was sie sagen würde. „Du brauchst jetzt ein bisschen frische Luft und Ablenkung.“, sagte er dann nach einem Augenblick in bestimmendem Tonfall und deutete in Richtung Eingangsportal. „Ich hab' dir auch was zur Stärkung mitgebracht. Ähm. Kesselkuchen, Sandwich oder... Schokolade?“, mit fragendem Ausdruck im Gesicht sah er seine beste Freundin an und wartete ab. Er fragte sich in diesem Moment wie viele Tausend Prüfungen Hermine eigentlich noch vor sich haben musste – immerhin belegte sie doch eigentlich alles aus dem Stundenplan und musste ja auch überall eine Klausur schreiben. Echt, Ron würde einfach sterben, wenn er in Hermines Haut stecken würde, es war einfach bewundernswert wie sie das alles schaffte.
Hermine Granger
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09.04.2015, 20:20 - Wörter:
Eingangshalle
vielleicht wird man vom lernen weiser
... UND LEISER. DOCH SOLL MAN SICH DESHALB STRESSEN?
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RON WEASLEY & HERMINE GRANGER
13. JUNI 1998 | AM MITTAG
Hermine war momentan echt ganz schön in Brass. So sehr, dass sie heute Morgen das Frühstück vergessen hatte und dabei waren Mahlzeiten wichtig, denn nur durch sie wurde das Hirn richtig versorgt und nur mit einem gut versorgten Hirn ließ sich ordentlich arbeiten und lernen. Und das musste sie! Lernen! Aber wieso war eigentlich nie genug Zeit da? Wieso hatte der Tag nicht 48 Stunden? Mit Grabesmiene packte Hermine ihre wenigen Habseligkeiten zusammen, die sie auf dem Einzeltisch, an dem sie in den letzten sechs Prüfungen (und auch den folgenden) gesessen und sich die Finger wundgeschrieben hatte. Jede einzelne Prüfung war bislang definitiv nervenaufreibend gewesen, doch hatte Hermine immer ein gutes Gefühl gehabt. Gut, da herrschten immer Unklarheiten bezüglich Teilantworten, die niemand später mit ihr erörtern wollte, um ihr die Zweifel zu nehmen (Harry und Ron reagierten ja immer sehr angestochen, wenn sie die Arbeiten diskutieren wollte). Aber im Großen und Ganzen war Hermine immer zufrieden gewesen. Und dann das! Alte Runen!
Die Gryffindor fuhr sich über ihre müden Augen, als sie sich ihre Schultertasche auflud und als eine der Letzten in Richtung Portal strebte. Sie warf einen kurzen Blick an die verzauberte Decke der Großen Halle, ein ihr so vertrauter Anblick. Blauer Himmel, Sonnenschein. Missmutig stapfte Hermine weiter, völlig allein, denn heute hatte sie überhaupt keine Lust, irgendetwas zu erörtern. Schließlich war sie kurz davor, in Tränen auszubrechen. Ihre Augen juckten schon richtig. Verdammt! Wenn sie jetzt so jemand sah! Es ERWARTETE doch jeder, dass sie jede Aufgabe bravourös meisterte. Was, wenn jetzt gleich Ernie Macmillan um die Ecke kam und sie nach der Übersetzung von Zeile 38 fragte? Nun gut. Den Satz hatte sie ja vielleicht noch korrekt übersetzt. Aber wenn es um Zeile 43 ging, sah das Ganze schon anders aus! Sie war sich ziemlich sicher, dass sie die Ihwa-Rune mit der Laguz-Rune verwechselt hatte! Und das ausgerechnet jetzt! Bei den UTZ-Prüfungen! Als wenn ihr ein ähnlicher Fehler nicht bereits schon einmal unterlaufen wäre! Das war bei den ZAG-Prüfungen gewesen. Die Ihwa-Rune schien verflucht zu sein! Ach, wenn sie doch jetzt noch mal auf das Pergament schauen könnte! Hermine überlegte kurz, den Professor, der die Prüfung beaufsichtigt hatte, abzupassen und anzuflehen, ihr den Übersetzungstext noch einmal zu zeigen, doch dann stoppte sie abrupt ab, denn ein Rotschopf tauchte in ihrem Blickfeld auf. Ein penetrant fröhlich aussehender Rotschopf. Es überraschte sie einigermaßen, Ron hier zu sehen. Hatte er nicht zu lernen? Warum war er nicht im Gemeinschaftsraum?
„Hallo.“, knurrte sie ihn dementsprechend verstimmt an, auch damit ihre Stimme nicht so zittrig klang, wie sich Hermine fühlte. Noch gestern Abend hatte sie ihre beiden Freunde ziemlich verrückt gemacht wegen ihrer heutigen Prüfung. Und diese hatten sich bemüht, ihr zu versichern, dass sie das schon gut machen würde. Hah! Pustekuchen! Sie war bestimmt durchgefallen! Sie, Hermine Granger, hatte Ihwa und Laguz verwechselt und dadurch mit Sicherheit den kompletten zweiten Teil des Textes vermasselt! War das zu glauben? Und Ron stellte jetzt genau die gleiche Frage. „Es war grauenhaft!“, erwiderte Hermine schrill und sah nun mehr verzweifelt als zornig aus. Am liebsten hätte sie das Gesicht in den Händen vergraben. „Ich habe alles falsch gemacht! Ich habe bestimmt die Ihwa-Rune verwechselt! Ich muss sofort in Zaubermanns Silbentabelle nachschauen!“, steigerte sie sich weiter in ihre Runen-Hysterie hinein, ließ die Tasche zu Boden sinken, bückte sich und begann darin rumzukramen. „Ron, ich kann jetzt nicht an die frische Luft! Ich hab doch nachher meine praktische Prüfung!“, protestierte sie währenddessen, da Ron soeben diese Schnapsidee vorgeschlagen hatte. „Was machst du eigentlich hier? Du musst doch auch lernen, oder nicht?“, sie richtete sich wieder auf, blätterte in dem Buch und überhörte das Knurren ihres Magens, ganz im Gegensatz zu Ron.
„Was?“, fragte sie zerstreut nach, sah dann hoch und blinzelte irritiert. Irgendwas am Gesichtsausdruck des Rothaarigen führte dazu, dass sie das Buch in ihren Händen wirklich einen Augenblick vergaß und ihm ihre volle Aufmerksamkeit schenkte. „Du hast mir was zu essen mitgebracht …? Ehrlich?“, ihr fehlten ein bisschen die Worte. Ron galt schließlich nicht als besonders aufmerksam. Und so richtig gut war er auch nicht darin zu teilen. Jedenfalls wenn es um Essen ging. Aber irgendwie schien er heute wohl einer ganz besonderen Stimmung zu sein! „Ähm … ich glaube … ich habe tatsächlich ein bisschen … Hunger!“, eierte Hermine herum und merkte, dass sie plötzlich ein wenig verlegen war. Das war wirklich untypisch von Ron! Überhaupt! Dass ihr das nicht gleich aufgefallen war, wie nett es eigentlich war, dass er sie von ihrer Prüfung abholte! „Ich glaube, ich würde einen Kesselkuchen nehmen.“, teilte sie Ron dann mit. „Wo ist eigentlich Harry?“, fragte sie dann. Vielleicht war Ron ja mit dem Auserwählten hier verabredet und es war mehr oder weniger ein glücklicher Zufall, dass sie jetzt dazu stieß. Allerdings hatte er eben direkt gesagt, dass sie Ablenkung brauchte – und frische Luft. So, als hatte er sie wirklich abholen wollen. „Wo wolltest du noch mal hin?“, diese Frage schob sie dann doch noch hinterher, sich einen Ruck gebend. Dabei hatte sie wirklich gar keine Zeit, sie musste doch lernen!!
Ronald Weasley
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16.04.2015, 16:48 - Wörter:
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px; line-height:15px;font-family:times;text-transform:uppercase;letter-spacing:2px; word-spacing:4px;">» HERMINE & RON » 13.06.'98 » MITTAG
Als Hermine nun nähergekommen war und schließlich direkt vor dem Rotschopf stand, musterte dieser ihren Gesichtsausdruck sehr eindringlich. Glücklich sah sie jedenfalls nicht aus, auch nicht erleichtert darüber, dass sie die Prüfung hinter sich gebracht hatte (so ging es Ron nämlich immer). Egal wie schlecht die Prüfung bei ihm gelaufen war, als erstes freute er sich immer darüber, dass es nun vorbei war und er sich als Belohnung irgendeine Leckerei gönnen durfte. Doch bei Hermine schien das anders zu funktionieren und das war nicht das erste mal, dass dem Weasley dies auffiel. Im Gegensatz zu Ron und Harry wollte die Gryffindor nach jeder Prüfung, die sie zusammen gemeistert hatten immer über alles reden. Dabei wollte sie doch immer nur sichergehen, dass sie auch jede Frage richtig beantwortet hatte! Bei Ron war es dann aber immer so, dass er sich durch dieses Gerede immer bloß schlechter fühlte, weil ihm klar wurde, was er alles nicht gewusst hatte. Doch vielleicht brauchte Hermine das auch einfach und es war ja auch in Ordnung. Trotzdem war der Gryffindor froh, dass er nicht mit in Alte Runen gesessen hatte und nun mit Hermine über die Prüfungsfragen diskutieren konnte.
„Oh.“, entfuhr es Ron dann leicht geschockt und er sah Hermine an etwas mitleidig an. Er hatte nun eigentlich nicht erwartet, dass es schlecht für seine beste Freundin gelaufen war. „Najaaaa, ich bin sicher, dass es eigentlich ganz gut war.“, versuchte er sie aufzumuntern und lächelte sie an, war sich dabei aber nicht sicher, inwiefern seine Aussage etwas bewirken konnte. Hermine schien einfach ziemlich down zu sein, sie erinnerte ihn schon fast ein wenig an ihn selber, wenn er aus einer Prüfung kam. Allerdings machte er sich auch nicht anschließend die mega Gedanken drüber sondern hakte es einfach ab. Alles andere brachte ja auch niemanden weiter, oder?! „Du musst es einfach abhaken, Hermine.“, fuhr der Gryffindor dann bestimmt fort. Normalerweise war er nicht derjenige, der schlaue Tipps gab oder Ansagen dergleichen machte, doch vielleicht brauchte das seine beste Freundin ja auch grade. „Jetzt iss' erst mal was und dann ist schon alles nicht mehr so schlimm.“, fügte er noch hinzu. Dieser Tipp konnte nur aus dem Mund eines Ronald Weasley stammen.
Natürlich lehnte Hermine seinen Vorschlag mit der frischen Luft erst mal rigoros ab, damit hatte er auch ein wenig gerechnet. Schließlich würde Hermine dabei wertvolle Zeit vergeuden, Zeit, in der sie sich lieber noch mal auf die praktische Prüfung vorbereiten sollte. So sah sie es zumindest. Ron jedoch fand, dass es sehr wichtig war, mal eine Pause zu machen und frische Luft zu schnappen. „Ich ähhhhh.“, sagte er dann und kratzte sich verlegen am Hinterkopf. „Ich habe nach dem Frühstück schon ein bisschen gelernt.“, sagte er dann und grinste Hermine an. So richtig gelogen war das auch gar nicht, wenn einmal ins Buch gucken schon als Lernen galt … „Außerdem habe ich noch den ganzen Tag Zeit zum Lernen und ich brauche jetzt auch mal 'ne Pause.“, das war auf jeden Fall übertrieben, denn wer nichts leistete brauchte eigentlich auch keine Pause... naja Ron schon.
„Kesselkuchen sollst du haben.“, beeilte sich Ron dann zu sagen und reichte Hermine auch sogleich den Kesselkuchen. Das restliche Essen packte er erst mal wieder ein, vielleicht würde er gleich auch noch das ein oder andere Sandwich verdrücken, mal sehen. Es war ihm nicht entgangen, dass Hermine recht überrascht reagierte ob der Tatsache, dass er hier mit Essen auf sie wartete. Das hatte die Gryffindor wohl nicht von ihm erwartet und diese Tatsache verschaffte dem jungen Weasley irgendwie ein gutes Gefühl. Er hatte etwas Unerwartetes getan, hah! „Keine Ahnung, wo Harry sich rumtreibt.“, meinte er dann und zuckte mit den Schultern. „Ich wollte ihn eben frage, ob er mitkommt aber er war nicht im Gemeinschaftsraum.“, fügte er dann noch hinzu. „Ich dachte es wäre nochmal nett, wenn wir alle Hagrid noch mal 'nen Besuch abstatten, was meinst du? Kommt mir schon ewig lange her vor, dass wir mal bei ihm waren ...“, nachdenklich blickte der Gryffindor in Richtung Eingangsportal. „Also wenn du willst... wir könnten aber auch einfach mal runter zum See gehen..“, schlug er dann noch alternativ vor und sah Hermine fragend an. „Du hast noch genug Zeit um ein bisschen raus zu gehen, keine Panik.“, versicherte er ihr und grinste. Er hoffte ja wirklich, dass er seine beste Freundin nun ein bisschen ablenken konnte von den Gedanken an die vergangene und die noch vor ihr liegende Prüfung. Sie hatte die Prüfung so oder so nicht verkackt, dazu war sie einfach viel zu schlau. Ron zweifelte kein bisschen daran. „Na los, lass uns gehen.“, sagte Ron dann. „Und ich verbiete dir nochmal in dieses blöde Buch zu gucken!“, fuhr er dann noch mit strenger Miene fort.
Hermine Granger
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24.04.2015, 00:06 - Wörter:
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RON WEASLEY & HERMINE GRANGER
13. JUNI 1998 | AM MITTAG „Diese dumme Ihwa-Rune!“, palaverte Hermine gequält weiter, während Ron sein kleines, nichtssagendes ‚Oh‘ entfuhr, das gar nicht so nichtssagend war, wenn man den Blick bemerkte, mit dem er sie nun bedachte und der pures Mitleid ausdrückte. „Die wird mich wohl bis zu meinem Lebensende verfolgen!“, sagte sie und übertrieb dabei maßlos, während ihr Blick von Rons grünen Augen wieder langsam zu Zaubermanns Silbertabelle glitt, die ihr erzählte, dass sie tatsächlich nicht imstande war, zwei so elementar wichtige Runen gescheit auseinanderzuhalten! Währenddessen gab Ron sein Bestes, sie aufzumuntern. Aber das war genau das, worauf Hermine hochallergisch reagierte: Wenn jemand die Augen vor der Wahrheit verschloss und irgendwas redete, von dem sie beide wissen mussten, dass es nicht stimmte. (Hermine jedenfalls war davon überzeugt, dass sie gerade mindestens ein M geschrieben hatte. Was in ihrer ganzen Schulkarriere niemals NIE vorgekommen war!) „Ach, Ron, du hast doch gar keine Ahnung! Es war NICHT gut! Aber guck mich bloß nicht so mitleidig an, ich hasse das!“, sagte sie ein wenig bissig und sah den gutmütigen Freund grimmig an. Als sie jedoch sah, wie ihm daraufhin das eigentlich umwerfend schiefe Lächeln, das er ihr zugeworfen hatte, einfach aus dem Gesicht fiel, zog sich ihr Herz ein bisschen zusammen. „Oh.“, machte sie nun selber und runzelte die Stirn über sich selbst. Sie schluckte. „Entschuldige bitte. Ich meinte es nicht so. Das regt mich nur auf, weißt du. Du kennst mich ja!“, sagte sie ein wenig versöhnlich, mit einem mal ganz ruhig und nickte dann. „Ja, ich werde versuchen, es abzuhaken.“, sagte sie gehorsam, als Ron ihr auch schon seine Patentlösung für alle Probleme präsentierte: Essen. Und ihr Magen knurrte ja auch wirklich ein wenig!
Erst einmal erklärte ihr Ron aber nun, warum er nicht selber über den Büchern saß und büffelte. Was er angeblich aber bislang getan hatte – der Meinung war er jedenfalls. „Hm!“, machte Hermine nun zweifelnd und absolut nicht überzeugt – aber sanftmütiger als sonst. „Weißt du, wenn Harry und du einfach die Lernpläne benutzen würdet, die ich jedes Mal für euch ausgearbeitet habe, dann hättet ihr all eure Probleme gar nicht. Prokrastination ist aller Laster Anfang!“, erklärte Hermine neunmalklug, obwohl Ron ja mit keinem Wort gesagt hatte, dass er Lernprobleme hatte. Aber seine Körpersprache verriet ihn. Seine Verlegenheit verriet ihn. Trotzdem erwiderte die Gryffindor nun sanftmütig sein Grinsen und wandte dann kurz den Blick von ihm ab, um ihn in die Ferne schweifen zu lassen. „Schön.“, sagte sie dann und sah wieder in die grünen Augen. „Dann machen wir also jetzt gemeinsam eine Pause. Aber nicht lang!“ Nicht auszudenken, wenn sie bei all dem Essen und der frischen Luft vergaß, dass die praktische Prüfung in nur wenigen Stunden stattfinden würde!
Nun aber drückte ihr Ron einen herrlich riechenden Kesselkuchen in die Hand und wieder knurrte Hermines Magen. „Danke!“, sagte sie brav und hätte sich zugegebenermaßen am liebsten direkt darauf gestürzt, aber eigentlich aß man ja nun mal eben nicht so auf den Gängen. Das stand sogar in der Hausordnung! „Dann lass uns gehen!“, stimmte sie nickend Rons Vorschlag, Hagrid zu besuchen, zu. „Es ist eigentlich echt gut, dass du was zu essen mitgebracht hast, Ron!“, lobte sie ihren besten Freund dann noch mal, auch wenn ihr immer noch schleierhaft war, warum er heute so lieb zu ihr war. „Wir können dann auch Hagrid was davon anbieten … und er verschont uns vielleicht mit seinen Felsenkeksen.“, fügte sie flüsternd hinzu und kicherte sogar ein bisschen. „Wir haben ihn echt lange nicht gesehen!“, sagte sie dann wieder ernster. „Danach können wir immer noch zum See gehen …“, überlegte sie weiter und korrigierte sich dann aber hastig. „Aber dafür wird sicher eh keine Zeit mehr übrig sein. Ich darf die Prüfung auf keinen Fall verpassen, hörst! Du musst mit mir einen Blick auf die Uhr haben.“, sagte sie eindringlich zu Ron und setzte sich dann an seiner Seite in Bewegung. Kurz überlegte sie, ob sie sich bei ihm vielleicht einhaken sollte, aber dann kam ihr das doch höchst komisch vor und sie befiel ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend, fast so etwas wie Nervosität. Wie blöd!
„Merkwürdig mit Harry. Vielleicht ist er ja in der Bibliothek. Oder meinst du … könntest du dir vorstellen, dass er mit Ginny zusammen ist? Und deswegen so unauffindbar ist?“, griff sie dann noch mal das Thema ihres gemeinsamen besten Freundes ziemlich ins Blaue ratend aufgriff, während sie ihre Tasche zurechtrückte und irritiert das Buch in ihren Händen anstarrte. Die Rune hatte sie jetzt schon halb vergessen. Ron leistete ganze Arbeit! Er verbot ihr nun auch, in das Buch zu gucken und sah sie dabei so streng an, wie sie es sonst tat, was Hermine zum Lachen brachte. Spielerisch schlug sie Ron mit Zaubermanns Silbertabelle auf den Arm, denn sie war zu klein, um ihm damit einen Klaps auf den Kopf zu gehen. Ron war ja ziemlich groß geworden – groß und ein bisschen schlaksig, aber eigentlich gefiel das Hermine ganz gut.
Verwirrt ob ihrer eigenen Gedanken, stopfte sie das Buch abwesend und etwas nachlässig in die Tasche zurück und folgte Ron über die Ländereien hinunter zu Hagrids Hütte. Dort angekommen zögerte sie nicht lange und klopfte gegen das massive Holz. „Hagrid? Hagrid bist du da?“, rief Hermine leise, tauschte einen Blick mit Ron aus und setzte dann ein strahlendes Lächeln auf, als sich die Tür öffnete. Hagids bärtige Erscheinung schob sich ihnen entgegen, er verharrte nicht auf der Schwelle, sondern schien gerade auf dem Sprung zu sein. Fang war an seiner Seite und ein Fuchsfell sowie eine Flinte lagen über seiner Schulter. „Oh, stören wir?“, fragte Hermine weiter und ein bisschen enttäuscht. „Ach, ihr seids!“, brummte Hagrid und verzog den Mund zu einem herzlichen Lächeln. „Bin auf’m Sprung. Viel zu tun die Tage. Ziemlich viele Kämpfe im Verbotenen Wald. Die Zentauren liegen im Clinch mit ein paar Thestralen. Geht um den Mond, ungünstige Konstellationen und Todesvoraussagen und so.“, brummte er vor sich hin, schüttelte den Kopf. „Muss zwischen denen vermitteln. Ihr könnt aber ruhig reinkommen und ‚ne schöne Tasse Tee trinken, Kinder! Bin bald wieder da! Frische Felsenkekse gibt’s auch!“, lockerte er ein bisschen, zwinkerte ihnen zu, holte mit einer Hand aus, um Ron einen Klaps auf die Schulter zu verpassen, war kurz davor, Hermines Frisur zu zerstören und stapfte dann in Richtung Wald. „Schön, sollen wir?“, fragte Hermine also wieder an Ron gewandt, wartete die Antwort gar nicht richtig ab, sondern marschierte in die vertraute Hütte, in der es ein bisschen zu warm war, da trotz sommerlicher Temperaturen ein kleines Feuer im Kamin brannte.
liebe is the place to be
19 jahre irish glory menschenfreund nr. 1
minervas mädchen für alles
Als leidenschaftlicher Menschenenthusiast und Liebe-in-die-Welt-Hinausgeber hat sich Seamus während des Krieges im Orden des Phönix engagiert. Die Zerstörung Hogwarts‘ hat dann dem bisher planlosen Leben des frischgebackenen Schulabsolventen (Freunde, Partys, Explosionen – Hauptsache, es knallt!) eine unerwartete Bestimmung gegeben. Dass Schulleiterin McGonagall ihn zu ihrem persönlichen Assistenten machte, hat Seamus von allen vermutlich am meisten überrascht. Aber es ist nun mal so, dass man den Iren nur schwer von den Dingen abbringen kann, die er sich in den Kopf gesetzt hat. Seiner neuen Aufgabe widmet sich Seamus mit unfassbar viel Herzblut – anders gibt es ihn im Grunde halt auch nicht.
nat.
24.08.2015, 20:49 - Wörter:
Eingangshalle
no one looks back on their life
seamus + bee treiben schabernack am freitag, 26. juni 1998, abends
and remembers the nights they had plenty of sleep
"PSSSST! VREELAND!"
Wozu eigentlich PSSST!?! Denn Flüstern konnte man das, was Seamus Finnigan da veranstaltete, keineswegs nennen. Vielleicht hätte er das aber besser mal getan, denn dass Seamus was im Schilde führte, das war nicht zu übersehen - dafür war das berühmt-berüchtigte Finnigansche Grinsen, das noch nie etwas Gutes (für den Blutdruck seiner Hauslehrerin) verhießen hatte, viel zu breit. Er kam gerade hinter den Stundengläsern hervor, wofür er von den adrett hergerichteten Schülern, die zum Festbankett in die Große Halle strömten - und aus deren Menge er Bridget herausgespäht hatte -, einen angewiderten Blick erntete. Dabei hatte sich Seamus mit seinem Auftreten heute Abend fast schon Mühe gegeben. Er hatte sich hinter den Ohren gewaschen, trug zwar keinen Festumhang, aber dafür eine schwarze Schulrobe, die vollkommen brandlochfrei war und sogar den traditionellen Spitzhut, der etwas schief auf seinem Kopf saß.
Dennoch konnte seine ästhetischen Bemühungen nicht davon ablenken, dass er stank.
Und zwar erbärmlich.
Nach Scheiße.
Das bemerkten mittlerweile auch immer mehr Leute in seinem direkten Umfeld, die daraufhin angeekelt die Nase rümpften und sich beeilten, so schnell wie möglich aus seinem direkten Dunstkreis zu verschwinden. Seamus ließ sich von all dem jedoch nicht aus der Ruhe bringen und auch sein begeisterter Gesichtsausdruck war unerschütterlich wie eh und je - was darauf hinwies, dass er bereits ausreichend Zeit mit der Inhalation dieser Gase zugebracht hatte, so dass sich seine Geruchszellen bereits desensibilisiert hatten. Etwas, das bei Bee jedenfalls noch nicht eingetreten war. Darauf deutete zumindest die Entgleisung ihrer Gesichtszüge hin, als sie Seamus' aufgeregtem Winken endlich folgte und sich zu ihm, in die Ecke neben den Stundengläsern gesellte.
Bevor sie irgendetwas sagen konnte, klärte Seamus sie auf:
"Thestralkacke!"
Und es war vermutlich das erste Mal in der Geschichte von Thestralkacke, dass jemand ein solches Maß an Inbrunst und Euphorie in dieses Wort legte.
Da Bee allerdings noch nicht hundertprozentig überzeugt schien, fügte Seamus noch hinzu: "Ein ganzer Sack voll!" Und er nickte - totaaal diskret - rüber zu den Punktegläsern, hinter denen riesiger Sack von der Größe von Fang, dem Saurüden, totaaal unauffällig versteckt lag. "Ganz frisch von Hagrid", führte Seamus stolz mit seinen Ausführungen fort. "Eigentlich hatte sich Professor Sprout den reserviert, als Dünger. Aber Hagrid meinte, dass sie das nach dem dritten Elfenwein heut Abend vermutlich eh vergessen hat - und deswegen hat er ihn großzügigerweise mir zu Verfügung gestellt .. uns zur Verfügung gestellt!", korrigierte er sich schnell, wackelte vielsagend mit den Augenbrauen und sah Bee erwartungsvoll an.
Bridget Vreeland
Gast
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29.08.2015, 21:06 - Wörter:
Eingangshalle
sometimes i wish i was a bird
seamus + bee treiben schabernack am freitag, 26. juni 1998, abends
so i could fly over certain people and shit on their heads.
Bridget beeilte sich die letzten Stufen der Treppe zu nehmen, die hinunter in die Eingangshalle führten. Sie konnte aber auch nicht viel schneller rennen ohne vorne über auf die Schnauze zu fallen und das wollte die Gryffindor eigentlich vermeiden. Man musste sich ja auch nicht unbedingt am letzten Schultag des Schuljahres noch ein bis drei Zähne bei einem Sturz ausschlagen. Warum hatte sie es eigentlich nochmal so eilig? Achja, die Verabredung mit Semaus unten in der Eingangshalle, natürlich! Bei dem Gedanken daran schlich sich ein Grinsen auf das Gesicht der blonden Gryffindor und sie legte doch noch mal einen Zahn(!) zu.
Ohne sein „unauffälliges“ Gemurmel hätte Bridget im ersten Moment vielleicht genau gewusst, wo sich Seamus versteckt hielt (er hielt sich nicht versteckt). Aber dann, im zweiten Moment wurde sie etwas stutzig, weil irgendetwas ganz abscheulich stank. Bee näherte sich ihrem Freund und der Gestank wurde intensiver, sie runzelte die Stirn, ihre Schritte wurden etwas langsamer und sie versuchte die Ursache dieses üblen Geruchs ausfindig zu machen, das war allerdings nicht so einfach. Und dann kam die Erklärung – in einem Wort verpackt. „Thestralkacke?“, wiederholte Bridget mit einem ungläubigen Blick. Und dann erhellte sich ihre Miene recht schnell und sie grinste breit. Die Gryffindor schüttelte den Kopf und lachte. Seamus schien sich ziemlich zu freuen über die Thestralkacke, nach seinem Blick zu urteilen! Und weil Bee immer noch ein bisschen fragend guckte, rückte der Ire dann auch gleich mit einer Erklärung heraus.
Bridget folgte dem Blick von Seamus und erspähte den riesigen Sack von Thestralkacke, gut versteckt hinter den Punktegläsern. Sofern das noch ging, wurde ihr Grinsen noch breiter und sie nickte eifrig, als Seamus erzählte, wie er an die Kacke gekommen war. „Genial!“, meinte Bridget dann voller Anerkennung und klopfte Seamus auf die Schulter. Der Gestank störte sie schon gar nicht mehr so sehr. Wahrscheinlich gewöhnte man sich mit der Zeit auch einfach dran, vermutete Bridget. „Ich finds toll, dass Hagrid es noch nicht mal komisch fand, dass du einen Sack voller Thestralkacke haben wolltest!“, meinte Bridget und kicherte. Unter anderen Umständen hätte Bee es vielleicht fragwürdig gefunden, wenn Seamus einen Sack mit Kacke in die Eingangshalle geschleppt hätte, … aber so fand sie es wirklich eine geniale Idee. „Womit fangen wir an?“, fragte Bee dann, ihre Augen leuchteten und sie fühlte sich auf irgendwie hibbelig! „In Macnairs Büro?“, fragte sie und ein süffisantes Grinsen folgte. Egal was sie mit dem Sack voller Kacke machen würden … es würde großartig werden! Sie könnte Seamus wirklich knutschen, für solch eine gute Idee! Da wäre sie selber nicht drauf gekommen aber jetzt fand sie es wirklich fantastisch. Jetzt mussten sie diese Waffe nur noch gut einsetzen, aber Bee zweifelte nicht einen Moment daran, dass sie das schaffen würden!
Nasty Blake
Gast
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07.09.2015, 19:16 - Wörter:
Eingangshalle
Why do you smile like you've been told a secret?
SANTANA CHRISTINGTON & NASTY ANGELOI
24. JUNI 1998 | vormittags In den letzten Tagen war es für Nasty ein Einfaches gewesen, sich von dem ganzen Schul- und Hochzeitskram abzulenken. Denn jetzt, wo das Lernen nicht mehr an allererster Stelle stand, konnte man sich mit ganz anderen Dingen beschäftigen und endlich die verbliebene Zeit im Inquisitionskommando ausnutzen. Die Slytherin hatte schon die Befürchtung gehegt, dass ihr die Führung in dieser Gruppe rein gar keinen Spaß mehr einbrachte, weil sie wegen der Abschlussprüfungen und der Hochzeit und Brandon und ihrer Quidditchkarriere tausend andere Dinge im Kopf hatte. Aber in der letzten Schulwoche, in der sowieso nicht mehr wirklich etwas Spannendes lief, war ihre Zeit gekommen. Sie macht dem Auftrag von Lilah Macnair alle Ehre und setzte die neuen Erlasse knallhart durch, natürlich mit besonderem Blick auf die Risikoschüler und solche, die sich zwar noch nicht als solche entpuppt hatten, aber allein durch ihre Abstammung schon eine ordentliche Abreibung verdient hatten.
Besonders gerne wühlte sich die Slytherin dabei –durch den Erlass völlig legitim- durch die Eulenpost ihrer Mitschüler. Natürlich war viel langweiliger Kram dabei, Beschwerden über die erneute Strenge in Hogwarts, Wehwehchen und Leidklagerei über die anstehenden Prüfungen. Politische Äußerungen ahnte Nasty dann natürlich auch, aber vor einigen Tagen war ihr dann ein Brief in die Hände gefallen, bei dem ihr fast die Augen aus dem Kopf gefallen waren. Nicht nur wegen des Inhalts, sondern wegen der Dummheit ihrer Mitschülerin, solche Dinge offen in einem Brief zu schreiben, wenn man wusste, dass diese kontrolliert wurden. Glück für sie, Pech für das Mädchen. Natürlich hätte Nasty ihr das am liebsten sofort aufs Brot geschmiert, doch leider war ihr selbst einiges dazwischen gekommen.
Doch jetzt, wo sie das Mädchen an diesem Morgen durch die Eingangshalle schreiten sah (wahrscheinlich kam sie grade vom Frühstück), fiel ihr die Sache siedend heiß wieder ein und sie trat der Ravenclaw mit einem unheilverkündenden Lächeln in den Weg, das Inquisitionskommando-Abzeichen blitzte auf. „Na, wie war dein Wochenende bei deiner Schwester?“, fragte Nasty dabei zuckersüß.
Santana Crishington
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
07.09.2015, 20:17 - Wörter:
Eingangshalle
i’m not supergirl
nasty angeloi & santana crishington
24. Juni 1998 | vormittags | eingangshalle
Es war das erste Frühstück seit drei Tagen, das Santana wieder in Hogwarts zu sich genommen hatte. Und so wirklich viel hatte sie auch nicht runterbekommen. Das Ereignis der letzten Woche lag ihr noch immer schwer im Magen. Erst vor drei Tagen hatte sie Daria aus dem Nichts geküsst. Nicht richtig aus dem Nichts, aber irgendwie eben schon. Und es hatte Santana den Kopf so verdrehte wie nie etwas zuvor. Vor allem, weil sie auch noch mit Jamie zusammen war. Eigentlich hatte dieser Kuss beweisen sollen, dass Ana zu Jamie gehörte, dass sie nicht lesbisch war und dass sie eben ganz normal war. Doch dieser Kuss hatte so viel in ihr ausgelöst, dass es die Ravenclaw aus der Bahn geworfen hatte. So hatte sie sich noch bei keinem Kuss mit Jamie gefühlt und selbst jetzt, wo sie nachträglich daran dachte, vernebelte es ihr die Gedanken. Und Ana fand das absolut und gar nicht gut!
Wegen all dieser Sachen war Ana über das Wochenende zu ihrer Schwester Octavia gefahren, die ihr die Augen ganz schön geöffnet hatte. Das mit Jamie war – wie Ana eigentlich bereits geahnt hatte – eine verdammt blöde Idee gewesen. Aber jetzt kniete sie eben knöchelhoch in der Scheiße. Zum Glück nicht wortwörtlich! Santana raufte sich die Haare und verließ die Große Halle, um nochmal in den Gemeinschaftsraum zurückzukehren. Ihr war bewusst, dass Daria dort nicht sein würde, Ana kannte den Alltagsablauf ihrer besten Freundin sehr genau. Und um diese Zeit war Daria nicht mehr in dem Gemeinschaftsraum. Seit dem Vorfall gingen sich die eigentlich besten Freundinnen erfolgreich aus dem Weg. Im Unterricht würde sich das allerdings ändern, so viel stand fest.
Ana lief nichtsahnend in die Eingangshalle und wurde dort prompt von Nasty Angeloi aufgehalten. Sie hielt in ihrer Bewegung inne und hob eine Augenbraue. „Hallo Nasty.“, sagte die Ravenclaw ruhig und wagte einen Blick auf das Abzeichen. Was hatte sie denn jetzt verbrochen? Sie war zwar eine Risikoperson, aber sie hatte doch auf ihr Verhalten geachtet! Eigentlich sogar sehr genau! „Ich wüsste nicht, was dich das angeht.“, erklärte Ana mit ruhiger und trockener Stimme und runzelte die Stirn. „Ich hatte einen Antrag, falls es dir darum geht.“ Santana hatte doch alle Papiere ausgefüllt und unterzeichnen lassen. Sie wusste einfach nicht, was Nasty jetzt von ihr wollte! „War es das oder habe ich etwas verbrochen? Also was ernsthaftes?“
Ginny Weasley
Gast
Keine Angabe Keine Angabe POSTS
11.09.2015, 19:27 - Wörter:
Eingangshalle
KAUM ZU ÜBERSEHEN
22. Juni 1998 || Abends
Léa Dearborne & Ginny Weasley
Das Schuljahr war schon fast wieder zu Ende und die Gryffindor freute sich wahnsinnig auf die Ferien und ihre Familie. Endlich mal nicht lernen und entspannen. Keine blöden Slytherins dabei und Urlaub! Sie war sich nicht sicher, was ihre Eltern geplant hatten oder ob sie überhaupt etwas geplant hatten, immerhin hatte sie von den Schwierigkeiten mit den Todessern gehört und dass es Probleme im Orden gab. Sie wusste noch nichts davon, dass es ein neues Hauptquartier gab. Das erzählte man nicht über eine Eule und auch sonst nicht, das würde sie nur persönlich von ihnen hören. Ginny freute sich schon auf den Aushang, der bekannt gab, wer den Quidditchpokal in diesem Jahr erhielt. Sie war sich nicht ganz sicher, aber sie hatte ein gutes Gefühl, dass die Gryffindors ihn auch dieses Jahr in den Händen halten durften. Sie hatte sich nach dem Abendessen an Léa geheftet, die Ginny zum schwarzen Brett im Eingangsbereich schleifte. „Komm, lass uns mal schauen, wer den Pokal in diesem Jahr bekommt!“, meinte sie schon ganz aufgeregt und hatte (noch) gute Laune. „Die Slytherins haben in diesem Jahr weniger gut abgeschlossen, von da her sind wir ziemlich gut im Kurs!“ Was Quiddicht anging zeigte Ginny eine gewisse arroganz, die sie bei allen anderen Dingen nicht hatte. Sie wusste, dass die Gryffindors eine sehr gute Mannschaft hatten und da sie selbst eine Quidditchkarriere in Aussicht hatte, gab es doch fast keine andere Möglichkeit. Oder?
Allerdings traf Ginny fast der Schlag, als sie den Aushang entdeckte. Es war nicht unbedingt das Schlimmste, dass Gryffindor nicht an erster Stelle stand. Das hätte sie noch verkraftet, aber dieser ganze Aushang war eine reinste Unverschämtheit. Es verschlug ihr regelrecht die Sprache und sie starrte ihn einige Momente nur an. Es gab drei ausgeschiedene Mannschaften und die einzige, die nicht darunter war, waren die Slytherins, die sogar am wenigsten Punkte eingesammelt hatten. „Spinn ich?“, fragte sie komplett weggetreten, während ihr Blick immer noch auf dem Pergament haftete. „Ist das ihr ernst?“ Noch war Ginny ziemlich ruhig, aber sie spürte, wie sich eine gewisse Wut in ihr anbahnte. Als hätten die Slytherins mit ihrem Inquisitionskommando in diesem Jahr nicht schon genug Unruhen verbreitet, jetzt mussten sie sich auch noch den Quiddichtpokal unter den Nagel reißen. Und vermutlich auch noch den Hauspokal, weil Madame Nasty tausend Punkte geholt hatte, weil sie sich mal auf den Besen getraut hat. Die konnte doch nichts!
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