02.11.2024, 20:41 - Wörter:
augustus pye
Everybody's got their limits - nobody's found mine
Augustus Pyes Heilpraxis in der Nokturngasse, mit dem wackligen Schild und den nicht zusammenpassenden Möbeln, ist Anlaufstelle für alle, denen die Optionen langsam ausgehen.
Austin hat man aus Schulzeiten als freundlicher in Erinnerung, als er heute ist – es scheint ihn über die Jahre Nerven und Geduld gekostet zu haben, sich ständig für die Idee rechtfertigen zu müssen, von der Muggelwelt lernen zu können. Und obwohl er sich nach menschlicher Verbindung sehnt, hat er die Sache mit der Höflichkeit und Herzlichkeit nicht so ganz raus, auch wenn er sein bestes gibt. Hilft nicht, dass er sich in besorgniserregendem Maße über Blut freut. Aber er kann oft helfen, wenn alles andere schon probiert wurde.
Austin hat man aus Schulzeiten als freundlicher in Erinnerung, als er heute ist – es scheint ihn über die Jahre Nerven und Geduld gekostet zu haben, sich ständig für die Idee rechtfertigen zu müssen, von der Muggelwelt lernen zu können. Und obwohl er sich nach menschlicher Verbindung sehnt, hat er die Sache mit der Höflichkeit und Herzlichkeit nicht so ganz raus, auch wenn er sein bestes gibt. Hilft nicht, dass er sich in besorgniserregendem Maße über Blut freut. Aber er kann oft helfen, wenn alles andere schon probiert wurde.
35
oder ein bisschen älter, je nach Anschluss
Halbblut
aus einer langen Linie Halbblüter, mit einer muggelstämmigen Großmutter
ehemaliger Ravenclaw, jetzt Heiler
mit eigener Praxis in der Nokturngasse
Die Skalpelle und Nadeln, die man bei keinem respektablen Heiler finden würde, sind nicht überraschend – Augustus hat, seit seine Schwester als er zehn war in einem Muggelkrankenhaus geheilt wurde, nicht mehr die Klappe über seinen Berufswunsch halten können, später einmal Muggelmedizin und magische Heilkünste zu verbinden. Zu Schulzeiten stieß er damit eher auf Verwirrung oder Belustigung und fand seine Leute unter den anderen Außenseitern. Solange man mit ihm über irgendwas anderes als seine Zukunftspläne redete, wurde er sogar als aushaltbar eingestuft.
Das ist Sympathie, die man ihm im Erwachsenenleben nicht mehr lange entgegenbrachte. In der Ausbildung in St. Mungos störte es ihn, sich dauernd für seine Überzeugungen rechtfertigen zu müssen und er fühlte sich schon deutlich wohler, als er als ausgebildeter Heiler endlich sein Ding machen konnte. Nur leider beinhaltete sein Ding, dass ihm manchmal Patienten verbluteten, die wahrscheinlich mit Magie wieder zusammengeflickt hätten werden können. Die Forschung war nun mal im Anfangsstadium und ihm wollte ja niemand helfen.
Ganz im Gegenteil – nach ein paar Jahren und ein paar Toten wurde er in einen Heilerposten nach Askaban abgeschoben und verfiel dort in Desillusion (Warum einen Heiler schicken, der nur dabei zusehen darf, wie die Patienten verkommen?) und Isolation (die Energie, der er nach langen Schichten gehabt hätte, ging jetzt an Dementoren).
Weder seine soziale Kompetenz, noch sein moralischer Kompass, haben sich je wieder erholt.
Als Sirius Black entkam, konnte man Augustus keine Verbindung dazu nachweisen, holte ihn aber Sicherheitshalber nach St. Mungos zurück, steckte ihn aber erstmal zurück in die Ausbildung, in der Hoffnung, dass es ihn normaler oder wenigstens stabiler machen würde. Stattdessen legte er sich in den Ethikkursen mit den Ausbildern an und reichte, als er bei Kriegsbeginn immer noch zur Seite geschoben wurde, seine Kündigung ein.
Das ist Sympathie, die man ihm im Erwachsenenleben nicht mehr lange entgegenbrachte. In der Ausbildung in St. Mungos störte es ihn, sich dauernd für seine Überzeugungen rechtfertigen zu müssen und er fühlte sich schon deutlich wohler, als er als ausgebildeter Heiler endlich sein Ding machen konnte. Nur leider beinhaltete sein Ding, dass ihm manchmal Patienten verbluteten, die wahrscheinlich mit Magie wieder zusammengeflickt hätten werden können. Die Forschung war nun mal im Anfangsstadium und ihm wollte ja niemand helfen.
Ganz im Gegenteil – nach ein paar Jahren und ein paar Toten wurde er in einen Heilerposten nach Askaban abgeschoben und verfiel dort in Desillusion (Warum einen Heiler schicken, der nur dabei zusehen darf, wie die Patienten verkommen?) und Isolation (die Energie, der er nach langen Schichten gehabt hätte, ging jetzt an Dementoren).
Weder seine soziale Kompetenz, noch sein moralischer Kompass, haben sich je wieder erholt.
Als Sirius Black entkam, konnte man Augustus keine Verbindung dazu nachweisen, holte ihn aber Sicherheitshalber nach St. Mungos zurück, steckte ihn aber erstmal zurück in die Ausbildung, in der Hoffnung, dass es ihn normaler oder wenigstens stabiler machen würde. Stattdessen legte er sich in den Ethikkursen mit den Ausbildern an und reichte, als er bei Kriegsbeginn immer noch zur Seite geschoben wurde, seine Kündigung ein.
Hogwarts
Sep 1974 - Jul 1981
St. Mungos
Ausbildung 1982 - 1984, Arbeit bis 1989
Askaban (als Heiler)
1990 - 1993
St. Mungos
1994 - 1995/6
eigene Praxis
1996 - heute
Seine Praxis in der Nokturngasse hat einen eher gruseligen Ruf. Aber Austin will aufrichtig Menschen helfen – hatte beim Heilerschwur die Finger nicht hinter dem Rücken verkreuzt, auch wenn ihm das Manche vorwerfen – aber sieht den Weg, die Meist-Möglichen zu retten, eben mindestens genauso sehr in Forschung und Fortschritt, wie im Einzelfall. Das bedeutet nicht, dass ihn seine Patienten nicht als Menschen interessieren. Aber er hat Ziele und Interessen, die er bereit ist, über Details wie individuelle Leben zu stellen.
Vermutlich könnte er mit der Einstellung in einige Fraktionen passen, hat sich aber lange nicht politisch engagiert. Generell alliiert er sich mit denen, die ihn sein Ding machen lassen – da ‘sein Ding machen’ aber ein Mindestmaß an Respekt vor Muggeln benötigt, weiß er, was langfristige Ideologie angeht, wo er hin tendiert.
Das ist einer der Gründe, warum er Splitter beigetreten ist, nachdem er zufällig auf Mitglieder gestoßen ist. Dass er duch die radikalen Aktionen mehr Verletzungen zu flicken hat, hilft da nur. Aber um ehrlich zu sein, hat ihn das Gleiche Splitter in die Arme getrieben, wie die Meisten, die radikalisiert werden: die Suche nach Verbindung zu Mitmenschen. Auch wenn sich die anderen Mitglieder ein bisschen vor ihm gruseln, ist er Teil von etwas.
Anschlussideen:
Vermutlich könnte er mit der Einstellung in einige Fraktionen passen, hat sich aber lange nicht politisch engagiert. Generell alliiert er sich mit denen, die ihn sein Ding machen lassen – da ‘sein Ding machen’ aber ein Mindestmaß an Respekt vor Muggeln benötigt, weiß er, was langfristige Ideologie angeht, wo er hin tendiert.
Das ist einer der Gründe, warum er Splitter beigetreten ist, nachdem er zufällig auf Mitglieder gestoßen ist. Dass er duch die radikalen Aktionen mehr Verletzungen zu flicken hat, hilft da nur. Aber um ehrlich zu sein, hat ihn das Gleiche Splitter in die Arme getrieben, wie die Meisten, die radikalisiert werden: die Suche nach Verbindung zu Mitmenschen. Auch wenn sich die anderen Mitglieder ein bisschen vor ihm gruseln, ist er Teil von etwas.
Anschlussideen:
- Splitter
- Leute, die in der Nokturngasse arbeiten (oder vielleicht auch in der Winkelgasse? Läuft man sich bestimmt auch mal über den Weg)
- ehemalige Mitschüler
- ehemalige Mitarbeiter vom St. Mungos
- Patienten (heute wahrscheinlich eher Leute, die seine Methoden brauchen oder Diskretion benötigen, oder vielleicht Muggelstämmige, denen es lieber ist, wenn die Medizin ein bisschen der der Kindheit ähnelt)
- Leute, mit denen er über Ecken verwandt sein könnte?
- vielleicht eine Ex aus der Schulzeit, mit der/dem er zusammen war, weil beide Außenseiter waren und was soll man sonst machen?
- eventuell Verwandte von Patienten, die ihm verblutet sind, wenn wir ihm Böses wollen (:
avatar: Hugh Dancy . Bildcredit: Kim Holm (verlinkt)
