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RE: Die Ruine - Vincent Preston - 01.12.2018
RE: Die Ruine - Lee Fenwick - 02.12.2018 Carter Bale & Lee Fenwick | 31. Oktober 1998 Schon alleine die Kostüme der Barkeeper waren gelungen, da mussten die Gäste auch erstmal nachziehen. Lee erzählte Carter aber auch gerne über sein Treffen mit Ainsley und er traf den Nagel direkt auf den Kopf. Lee grinste verschmitzt und zuckte mit den Schultern. „Ich glaube auch nicht, dass ich über sie hinweg gekommen bin.“, gab er zu. Wobei er für Ruby auch viel getan hatte und dann so feige war per Eule Schluss zu machen. Seitdem war er ihr gekonnt aus dem Weg gegangen. Er musste aber immer wieder zugeben, dass Ruby auch etwas ganz Besonderes war. Eigentlich würde Lee jetzt so etwas sagen wie, dass Frauen doch so kompliziert waren. Aber der einzige, der hier gerade kompliziert war, war er selber. „Sie heißt Ainsley Graham.“, antwortete er, während Carter weiter nachfragte. Zu Recht. Es gab für Lee nie einen Grund über seine Schulzeitfreundin zu sprechen, auch wenn sie ihm nie wirklich aus dem Kopf gegangen war. Das wollte der Fenwick erstens nie zugeben und war ihm wohl auch so direkt nie wirklich bewusst gewesen. „Sie war zu Schulzeiten irgendwie sehr anhänglich und dann kam der Lernstress dazu und aus den beiden Gründen wurde es immer schwieriger und komplizierter und hat letztendlich nicht mehr gehalten. Seitdem ich die Schule verlassen hab, haben wir uns auch kaum noch gesehen. Das war echt eine Überraschung.“ Lee selber wusste immer noch nicht, was er von der Entwicklung halten sollte, aber das hieß es herauszufinden. Genau dafür wollte er auch einen Rat von dem Romantiker Carter haben, der sofort weit ausholte und eine Menge von Ideen im Gepäck dabei hatte. Damit fühlte sich Lee erstmal ziemlich erschlagen. „Oh… ähm, das sind aber viele Einfälle!“, brachte er überfordert von sich und grinste breit. „Damit hätte ich gar nicht gerechnet. Aber die Idee mit dem gemeinsamen Ort, der uns verbindet, finde ich eine super Idee. Danke! Da werde ich mir noch was nettes zu überlegen.“ Lee war ihm wirklich dankbar. Er selber wäre nie auf so einen Einfall gekommen. Dafür war er viel zu unkreativ. So wie Carter über seine Beziehungen sprach, klang das alles wirklich eher amüsant. Deswegen war es auch so gut, dass er mit Lelia so eine tolle Beziehung führte. Ein bisschen beneidete Lee ihn darum. „Puh ja, ich weiß auch nicht. Bonnie Troy kann sicher auch total anstrengend sein. Da hast du es mit Lelia echt gut getroffen.“, bestärkte er seinen Freund darin. „Wäre es denn schlimm für dich, wenn sie lügen würde? Immerhin liebt sie dich und das weißt du auch.“ Lee konnte sich nicht in Carters Lage hineinversetzen, er konnte sich nur ansatzweise vorstellen, wie schwierig die Situation war. „Du bist doch immer noch glücklich, oder?“ Lee grinste, als Carter meinte, dass er den Fenwick so richtig erschrecken wollte. Das war nicht wirklich eine Kunst, er war von Natur aus sehr schreckhaft. Er hatte auch immer noch Angst vor Gewittern und zuckte regelmäßig zusammen. Das erzählte er Carter natürlich nicht! „Das kannst du ja gerne mal versuchen!“, sagte er stattdessen und hoffte Carter damit ein bisschen abschrecken zu können. RE: Die Ruine - Carter Bale - 06.12.2018 Halloween 31. Oktober 1998, abends
RE: Die Ruine - John Bell - 11.12.2018 I WANT YOUR DRAMA THE TOUCH OF YOUR HAND JOHN&SEVILLA | 31. OKTOBER John fühlte sich mit jeder fortschreitenden Sekunde schlechter. Und mit jedem weiteren Wort von Vincent merkte er auch, was er gerade angerichtet hatte. Der Alkohol vernebelte ihm sein Urteilsvermögen und so schätzte er das Ausmaß sicherlich immer noch viel zu gering ein. Dennoch bekam er schon jetzt ein schlechtes Gewissen. „Ich wollte ihr nie wehtun!“, versicherte John direkt und nahm nun schützend die Hände vor die Brust. Nachdem er zunächst auch etwas aufbrausend reagiert hatte, wollte er das jetzt lieber wieder beschwichtigen. Er war nicht der Kerl, der sich gerne stritt oder gar prügelte. Und auf körperliche Auseinandersetzungen wollte er es sicher nicht ankommen lassen. Dennoch wollte er auch nicht, dass Vincent Sevilla so anging. „Komm schon, Vincent, senk deine Stimme etwas.“, bat er Sevillas besten Freund und sah ihn auffordernd an. „Egal, was du von dem hier denkst, Sevilla ist erwachsen und kann ihre Entscheidungen sicher alleine treffen. Ich gebe ja zu, dass das nicht okay war und ich entschuldige mich auch dafür. Aber du musst sie hier nicht so angehen!“ Doch Vincent betonte jetzt noch sehr deutlich, dass er nicht schlecht für Sevilla war. „Und ich bin schlecht für sie?“, fragte John einfach hohl nach, weil er gerade einfach nicht anders konnte. Eigentlich konnte er sich das selbst zusammenreimen und brauchte die Antwort von Vincent dafür nicht noch. Aber sicher würde ihm das am nächsten Morgen um einiges klarer werden. John schluckte und nickte. „Ja, ich sollte gehen.“, stimmte er zu und sah kurz zu Sevilla. Doch Vincent war offensichtlich noch nicht fertig mit John. John schnappte nach Luft und sah etwas überfordert zwischen den besten Freunden hin und her. „Ich wollte sie nicht verletzten. Das ist wirklich nicht meine Absicht gewesen.“, sagte John sofort ehrlich und taumelte einen Schritt zurück. Er wusste nicht, was er sonst dazu sagen sollte. John wollte kein Arsch sein, das wollte er wirklich nicht. Aber trotzdem fühlte er sich durch Vincents Worte auch ungerecht behandelt. „Vincent, wenn es nach mir gegangen wäre, wäre Sevilla niemals von meiner Seite gewichen. Wir hätten uns niemals getrennt und das hier hätte nie passieren müssen. Aber Sevilla hat mich verlassen. Sie ist gegangen und nicht ich. Mein Verhalten heute war nicht richtig, aber ich bin kein Mistkerl.“ John klopfte Vincent auf die Schulter und sah dann zu Sevilla. „Das weißt du.“, murmelte er leise und zuckte mit den Schultern. Er schüttelte den Kopf ein wenig, so als müsste er einen klaren Gedanken fassen. „Ich sollte gehen.“, sagte er nochmal und drehte sich dann um, um diese beschissene Party zu verlassen. Es war wohl von Anfang an ein Fehler gewesen, hier aufzutauchen. Und am nächsten Morgen würde er das sicher auch bereuen… RE: Die Ruine - Sevilla Fawley - 12.12.2018 I WANT YOUR DRAMA THE TOUCH OF YOUR HAND JOHN&SEVILLA | 31. OKTOBER Sie war wirklich ein ganz schrecklicher Mensch. Das wurde ihr gerade nochmal klar als sie zwischen ihrem besten Freund und ihren Exfreund stand. Welcher Mensch ruinierte an Halloween schon gleich zwei Menschen den Abend. Denn das Vincent gerade ziemlich wütend war, dass war unschwer zu übersehen und sie versuchte wirklich ihn zu beruhigen und John nicht in den Rücken zu fallen. Anderen wäre das wahrscheinlich viel leichter von der Hand gegangen aber sie war noch nie gut im Reden gewesen. „Ich nehme gar niemanden in Schutz Vince...ich finde nur wir sollten uns alle beruhigen...“ murmelte sie leise weil sie sich ganz sichtbar unwohl fühlte. „Ich finde es ja auch lieb von dir...“ sie wusste das sie genau dasselbe für ihn machen würde ohne eine Sekunde zu zögern. Denn er war ihr bester Freund und für Vincent tat Sevilla absolut alles. Sie trat einen Schritt näher auf Vincent zu und nahm seine Hand„Aber ich möchte jetzt nicht meine Gefühle unbedingt bereden müssen...“ sagte sie leise zu ihm und trat wieder zurück und sah zu John. Der aussah als hätte man ihm gerade gesagt, dass es den Weihnachtsmann nicht gab. Und das hatte er auch nicht verdient weil er der netteste Mensch war den es gab. Ganz im Gegensatz zu ihr. „Es war genauso meine Schuld Vincent...“ bestätigte sie nochmal denn sie wollte nicht das John alleine den ganzen Ärger abbekam. Aber offenbar war ihre Meinung im Moment gar nicht so wichtig denn egal was sie auch sagte, die beiden schienen gerade nicht unbedingt Freunde zu werden. Zumal ein betrunkener Zustand es auch nicht wirklich besser machte. „Hört mal...“ wand sie seufzend ein als es auf einmal darum ging, dass John schlecht wäre sie wäre „Darum geht es doch jetzt gar nicht. Mal ganz davon abgesehen, dass ICH der schlechte Einfluss wäre.“ da brauchten sie sich ja alle jetzt nichts vormachen. Sofort schüttelte Sevilla ihren Kopf „So ein Blödsinn...“ sie wollte nicht das er sich gezwungen fühlte wegen ihr die Party zu verlassen. Immerhin schien er sich ja auf die Party gefreut zu haben. „Vince...wirklich....lass es gut sein...“ bat sie ihn leise und legte die Hand nochmal an seinen Arm weil sie WIRKLICH wollte das er endlich aufhörte darüber zu reden das sie in der letzten Zeit ganz schön gelitten hatte. Das brauchte John nicht wissen... aber dafür war es jetzt wohl zu spät. Und dann holte John zum Gegenschlag aus was ja nicht anders zu erwarten gewesen war wenn Vincent ihn so anfuhr. Sie blieb wie erstarrt stehen als John anfing zu reden und sie ansah dabei. Und er hatte ja auch Recht... es war alles ihre Schuld. Ihr Herz fing an zu rasen wie wild und sie schluckte den Kloß in ihrem Hals hinunter „Ich weiß..“ sagte sie leise zu ihm als ihr die Tränen in den Augen standen. Als John sich umdrehte und ging zögerte sie ein paar Sekunden und ging ihm dann hinterher. Sevilla hielt John am Arm fest „Du musst wirklich nicht gehen.“ sagte sie nochmal leise und blickte ihn an. „Hör zu..es tut mir leid wie der Abend gelaufen ist. Wie alles so gelaufen ist. Wenn ich es rückgängig machen könnte würde ich es machen aber ich kann es nicht ändern das ich abgehauen bin. Und glaub mir...es quält mich auch so schon genug ohne von dir dran erinnert zu werden ständig.... „sie presste die Lippen zusammen und schüttelte ihren Kopf. „Vergiss es...ich sollte lieber jetzt nach Hause gehen. Mach's gut John.“ vielleicht für immer. Sie beugte sich vor und drückte ihm einen Kuss auf die Wange ehe sie nochmal den Kopf schüttelte und schnell wegging. Es war vielleicht wirklich Zeit ihn endlich aus dem Kopf zu bekommen... RE: Die Ruine - Jacob Byers - 17.12.2018 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER Natürlich hatte Jacob sich etwas gewundert, als Amelia ihn zu dieser Halloweenfeier eingeladen hatte, aber dennoch hatte er zugesagt. Seine Freundin und er hatten keine Pläne und wie er erfahren hatte, war Vincent auch auf der Party. Also hatte er sich ein Kostüm zugelegt, in dem er sich reichlich dämlich vorkam. Aber wahrscheinlich war er als Heiler noch am seriösesten verkleidet … Er hatte Amelia abgeholt und zu der Party begleitet und hatte nun Getränke für die beiden besorgt. Als er wieder zu ihr kam, überreichte er ihr den fragwürdigen Cocktail und prostete ihr zu. „Ich würde dann wohl sagen: Auf einen schönen Abend!“ Die beiden stießen an und Jacob ließ den Cocktail, nachdem er einen Schluck getrunken hatte, einige Sekunden auf sich wirken. Das würde definitiv nicht sein Lieblingsgetränk werden. „Wie bist du eigentlich auf die Idee gekommen, mich hierher einzuladen?“, fragte er nun doch etwas neugierig nach und hob eine Augenbraue. Jacob trank noch einen Schluck und räusperte sich. „Halte ich dich nicht davon ab … nette Junggesellen aufzureißen? Oder brauchst du mich als eine Art Wingman?“ Jacob schmunzelte etwas und zwinkerte. Er sah sich etwas um und entdeckte sogar einige bekannte Gesichter, denen er flüchtig zunickte. Erstaunlich viele dieser Leute waren sogar seine Kunden. Es war nun fast etwas unangenehm, sie hier bei so einem Anlass zu sehen. „Sehe ich eigentlich sehr unseriös aus?“, fragte er Amelia nun also doch ein wenig verunsichert. Vielleicht konnten sie sich etwas aus dem Geschehen zurückziehen? „Hier sind echt einige Kunden von mir … andererseits haben die Meisten schon ein Haus oder eine Wohnung und können sich was Weiteres oder Neues nicht leisten … also wird das wohl auch doch kein Problem sein.“ Jacob wusste nicht, ob Amelia diese Gedankengänge jetzt nachvollziehen konnte, immerhin hatte er nicht alles ausgesprochen. RE: Die Ruine - Amelia Fenwick * - 20.12.2018 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER ![]() Es war gewagt gewesen, Jacob zu dieser Halloweenfeier einzuladen, das wusste Amelia. Denn er war wirklich kein Typ für diese Sorte von Parties und eigentlich hatte sie ihn eher mit seiner Freundin auf einer High-Society-Party erwartet, trotzdem hatte sie es auf einen Versuch ankommen lassen. Da Lexie als Organisatorin des Ganzen wahrscheinlich eh den ganzen Abend beschäftigt war und sich auch mit irgendjemandem dort treffen wollte, hatte sie eine alternative Begleitung gesucht. Und er hatte tatsächlich zugesagt. Zwar war Jacobs Kostüm nicht sonderlich einfallsreich, wie sie bei seiner Ankunft feststellen musste, aber das war ihr eigentlich auch egal. Es passte irgendwie zu ihm und mit einem Schlumpf oder ähnlichem wäre sie auch nur sehr ungerne auf der Halloweenfeier aufgetaucht. Während Jacob ihnen Getränke holte, begrüßte Amelia kurz ihre Mitbewohnerin und ein paar andere bekannte Gesichter. Dann wandte sie sich wieder voll und ganz ihrer Begleitung zu. „Auf einen schönen Abend!“, wiederholte sie lächelnd und stieß mit ihm an. Als sie sein Gesicht sah, nachdem er an dem Cocktail genippt hatte, musste sie leise lachen. „Nicht so dein Fall? Vielleicht sollte ich meinen Bruder beauftragen, das nächste Mal etwas edlere Getränke zu bestellen…“, erklärte sie grinsend und nickte hinüber zu dem jungen Kerl an der Bar, der als Henker verkleidet war. Sie wollte weniger an das Thema Geschwister anknüpfen als viel mehr an ihre erste Begegnung, die mit einem ähnlich leidigen Ausdruck seitens Jacob über die Getränke begonnen hatte. Wahrscheinlich traute er sich demnächst gar nicht mehr in Locations außerhalb der eigenen Komfortzone. Umso schöner war es, dass er heute mit ihr hier war. Wenngleich er sie im nächsten Moment auch gleich fragte, warum sie ihn überhaupt eingeladen hatte. Sie lachte gelassen. „Wieso denn nicht? Ich verbringe gerne Zeit mit dir…“, gab sie unumwunden zu. Sie war zwar nicht der Typ, der anderen Frauen den Mann ausspannte, aber offenbar war er heute doch auch lieber hier als mit seiner Freundin. Oder nicht? Sicher war sich Amelia da nicht, denn seine nächsten Fragen ließen vermuten, sie wäre mit ihrem schwulen besten Freund hier oder sowas. Amüsiert und verwundert zugleich hob sie beide Augenbrauen. „Habe ich auf dich den Eindruck gemacht, ich wäre auf Männerfang?“, fragte sie belustigt. Obwohl sie sich jetzt schon ein paarmal getroffen hatten und Amelia glaubte, er sei ihr sehr ähnlich, verwunderte er sie doch noch das ein oder andere Mal. Sein besorgtes Umsehen und die Nachfrage nach seiner Seriosität überraschten sie hingegen gar nicht. Dennoch musste sie schmunzeln. „Du siehst toll aus“, meinte sie ehrlich und zupfte begeistert an seinem Heilerkittel. „Das ist eine Halloweenfeier, da kümmert sich keiner um die Geschäfte. In einer Stunde sind die meisten wahrscheinlich eh zu betrunken, um dich überhaupt zu erkennen…“, versuchte sie ihn zu beruhigen. Wobei ihn die Aussicht auf einen Haufen Betrunkener wohl eher weniger beruhigte. Aber wenn sie als Aurorin als Rotkäppchen herumlaufen konnte, war an seiner Seriosität nichts auszusetzen. RE: Die Ruine - Jacob Byers - 29.12.2018 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER Nachdem Jacob an seinem Cocktail genippt hatte, war wohl recht offensichtlich, was er von diesem hielt. Er sah zu der Bar rüber und dann entschuldigend zu Amelia. „Glaub mir, das liegt sicher nicht an den Mixkünsten deines Bruders. Ich bin einfach … schwierig, was Getränke angeht.“, erklärte Jacob und zuckte mit den Schultern. Das musste er ja auch wirklich zugeben. Gerade was Alkohol angeht, hatte er hohe Ansprüche. „Das ist also dein Bruder, ja? Willst du ihn nicht begrüßen gehen?“, fragte der Dunkelhaarige und hob die Brauen etwas in die Höhe. Jacob schmunzelte etwas und sah Amelia bei dieser Direktheit überrascht an. „Dabei kennen wir uns noch gar nicht richtig.“, erwiderte Jacob fast etwas amüsiert. „Aber es freut mich natürlich, dass du anscheinend gerne Zeit mit mir verbringst.“ Für gewöhnlich verbrachte Jacob kaum Zeit mit anderen Leuten als denen auf der Arbeit, Vincent oder seiner Freundin. Und seine Freundin hielt ihn sicher nicht für den besten Zeitgenossen. Vincent momentan auch nicht … und die Kunden oder Arbeitskollegen kannten ihn wohl eher flüchtig. „Nein, nicht unbedingt. Aber ich dachte Halloween wäre der Anlass, Männer aufzureißen? Oder ist das nur in Amerika so?“ Normalerweise war doch Halloween das Fest, an dem sich alle Frauen wie Schlampen kleideten, ohne dafür verurteilt zu werden… Jacob sah an seinem Kostüm runter und grinste etwas. „Toll also, ja?“, fragte er fast etwas herausfordernd nach und runzelte die Stirn. „Du hast Recht. Außerdem ist ja auch nichts dabei, wenn der Immobilienmakler mal feiern geht, oder?“ Er machte sich da vielleicht wirklich unnötig Stress und Sorgen. Immerhin würden sich seine Kunden – wie Amelia gesagt hatte – sich wahrscheinlich eh die Kante geben. Dann interessierte es auch niemanden mehr. „Nochmal zu der Einladung für den heutigen Abend … auch wenn du gerne Zeit mit mir verbringst. Wie kamst du auf die Idee? Sind da keine anderen Leute, mit denen du gerne Zeit verbringst?“, fragte Jacob nun doch nochmal neugierig und sah Amelia neugierig an. RE: Die Ruine - Lee Fenwick - 05.01.2019 Carter Bale & Lee Fenwick | 31. Oktober 1998 Bei der Frage nach den Beziehungen überlegte Lee. „Ich hatte schon Beziehungen… zwei. Aber ich habe ganz schnell eher kalte Füße gekriegt. Eher Affären oder One-Night-Stands habe ich gehabt.“ Lee zuckte mit den Schultern. Das mit Ruby, vor ein paar Monaten, war ihm ernst. Aber da hatte er auch Torschlusspanik bekommen. „Ich weiß nicht, ob du das mit Ruby mitgekriegt hast. Sie war auch hin und wieder im Burren, aber… ich weiß auch nicht. War vielleicht nicht die Richtige.“ Lee hatte per Eule Schluss gemacht… per EULE! Da war er auch wirklich ein feiges Huhn gewesen. Deswegen wäre er auch drauf und dran sich verstecken zu wollen, wenn er wüsste, dass Ruby auch zur Halloweenparty kommt. Als Carter meinte, dass es aufs Neue gefunkt hätte grinste er wieder wie ein Honigkuchenpferd und zuckte mit den Schultern. „Ich bin mir da noch nicht so sicher.“, seine Ausstrahlung sagte da allerdings etwas ganz anderes. „Warum sollte man alte Liebe nicht aufwärmen?“ Das fragte Lee nicht nach dem Motto ‚Was wäre denn Schlimm daran‘ sondern weil es ihn wirklich interessierte. Immerhin hatte Carter da auch viel mehr Erfahrung als er selber. Ihm stieg die Röte ins Gesicht, als Carter meinte, dass er das süß fand. „Naja, noch ist da ja nichts passiert. Wir haben uns nur getroffen und mal schauen, wie das so weiter geht.“ Er wollte das Ganze ein bisschen verharmlosen. Er wusste schließlich selber noch absolut nicht wohin das führte und ob das so gut war. Lee musste ebenfalls lachen. „Ja, ich bin war wirklich erstmal sehr überfordert, aber dafür musst du dich nicht entschuldigen. Alles okay. Danke.“, beruhigte er seinen Freund und schüttelte den Kopf. Das war wirklich alles andere als schlimm. Carter erklärte Lee, dass es mit Lelia auch sehr kompliziert war. An Lelia hatte er bei der Aussage auch gar nicht direkt gedacht. Er nickte verständnisvoll. Das war sicher auch nicht einfach. „Ja du hast recht.“ Da schien die Liebe aber auch echt groß zu sein. Ob Lee so etwas auch mal irgendwann haben würde? Aber Carters Antwort fand der Barkeeper da gerade viel interessanter und auch ernüchternd. „In mancher Hinsicht ist die Welt doch echt verrückt. Ich verstehe was du meinst. Das wäre wirklich irgendwie schrecklich.“ Da war er ganz froh, dass er nicht in Carters oder Lelias Haut steckte. „Oh man, das glaube ich dir sofort. Ich bewundre dich echt dafür.“ Sein Chef hatte sich da wirklich Respekt verdient. Vielleicht sollte Lee einfach für immer Single bleiben und sein Leben genießen ohne komplizierte Liebesgeschichten. Man sah doch wohin das führte. Den Gedanken behielt er allerdings für sich. Auf der Party kam es nun zu mehr Bestellungen und auch seine Schwester Amelia hatte er gerade gesichtet. Mit einem Kerl. Da wusste er schon gleich, nach was er das nächste Mal fragte, wenn sie sich mal wieder trafen. „Liebe ist mir glaube ich einfach zu kompliziert.“, meinte er nachdem er ein Teufelspaar abkassiert hatte. RE: Die Ruine - Edward Wilkinson - 06.01.2019 Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober Die Party lief super. Edward hatte richtig viel Spaß. Viele Leute, die er kannte sind gekommen, mit denen er sich unterhalten musste. Sogar Vincent war gekommen. Edward freute sich total darüber und sie haben sich im Laufe des Abends auch begrüßt. Vincent war wirklich etwas ganz besonderes und er hatte das Gefühl, als würde er ihn schon länger kennen, als sie es tatsächlich taten. Es machte wirklich Spaß mit ihm Zeit zu verbringen. Immer wieder gleitete Edwards Blick zu dem Amerikaner, anschließend war ein leichtes Lächeln auf seinem Gesicht zu sehen. Es waren viele Gäste da, die Edward auch schon lange nicht mehr gesehen hatte. Er war den ganzen Abend über sehr beschäftigt. Er bemühte sich aber nicht zu viel zu trinken. Er wollte einen angenehmen Pegel haben, aber nicht übertreiben. Edward hatte sich einen edlen Dracula-Umhang besorgt. Unter dem Umhang trug er ein Sakko mit passendem Hemd, sowie der passenden Hose. Nachdem der Abend schon ein bisschen vorangeschritten war, wollte sich Edward aber auch mit Vincent unterhalten. Er schaute sich nach ihm um und entdeckte ihn mit einer ihm fremden Frau und einem Kerl, den er vom Orden her kannte. Es sah nach einer Auseinandersetzung aus. Eher weniger Freundlich. Bevor das eskalierte wollte Edward auf jeden Fall dort sein. Allerdings war er etwas weiter weg. Er ging auf die drei zu, doch bis er dort war, hatte sich die Auseinandersetzung anscheinend aufgelöst. Edward sah gerade noch, wie Sevilla und John weggingen und Vincent alleine da stand. „Hey.“, sagte Edward, wollte ihn nicht erschrecken. „Alles in Ordnung? Von weitem sah das eher wie ein Konflikt aus.“, wollte er wissen und deutete in die Richtungen, in die die beiden verschwunden waren. „Willst du einen Drink?“ Vielleicht konnte Vincent nach dem Chaos einen vertragen und vielleicht würde er mit Edward noch etwas trinken und das ganze vielleicht auch vergessen können. RE: Die Ruine - Vincent Preston - 24.02.2019 Happy Hour 31.10.1998
RE: Die Ruine - Carter Bale - 24.02.2019 Halloween 31. Oktober 1998, abends
RE: Die Ruine - Amelia Fenwick * - 16.03.2019 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER ![]() Amelia zuckte schmunzelnd mit den Schultern. „Das habe ich auch schon festgestellt…“, erwiderte sie, immerhin hatte Jacob das Getränk bei ihrer ersten Begegnung dem Gesichtsausdruck nach am liebsten wieder ausgespuckt. Und die Weinsammlung in seiner Wohnung zeugte ebenfalls von einem ausgezeichneten Geschmack. Trotzdem war er hier und das freute die Brünette. „Ja, er arbeitet normalerweise in dem Irish Pub in der Winkelgasse…“, erklärte die Fenwick. Wahrscheinlich noch ein Etablissement, um das er normalerweise einen Bogen machen würde, ebenso wie um den Tropfenden Kessel. „Das kann ich auch später noch machen, es wäre doch etwas unhöflich direkt wieder zu verschwinden. Oder möchtest du ihn kennen lernen?“, fragte sie leicht unsicher nach. Das hätte sie jetzt weniger erwartet, aber Jacob war offenbar für Überraschungen gut. Oder er fühlte sich grade etwas fehl am Platz und versuchte die Lage zu beurteilen, jedenfalls klangen seine Fragen ganz danach. Hatte sie ihn und die Situation so falsch eingeschätzt? Noch ließ Amelia sich jedoch nicht verunsichern und nahm seine Nachfragen gelassen. „Das stimmt, aber das muss man ja auch nicht, wenn die Chemie stimmt, oder?!“, erwiderte sie direkt und musste über seine nächste Vermutung wieder schmunzeln. „In Amerika ist es vermutlich noch etwas ausgeprägter…“, erklärte sie mit einem Tonfall, der deutlich machte, dass sie sicherlich keine von diesen Frauen war, die sich an Halloween mit kurzem Fummel an den Hals des erstbesten gutaussehenden Uniformierten schmissen. Schon gar nicht, wenn man einen als Begleitung dabei hatte. „Wärest du denn ein guter Wingman?“, fragte Amelia scherzend nach. Immerhin hatte er bei ihrem ersten Treffen von seiner Menschenkenntnis geprahlt. Wer wusste schon, was Jacob aus der Kostümierung der anwesenden Gäste herauslesen konnte?! Was er als Außenstehender wohl zu seinem eigenen Heiler-Kostüm gesagt hätte? Offenbar bereitete ihm das momentan tatsächlich die größten Sorgen, doch mit ein wenig Bauchpinselei konnte Amelia ihn hoffentlich wieder beruhigen. „Sehr toll sogar“, erwiderte die brünette Hexe selbstbewusst und nickte. „Es ist absolut nichts dabei….“, fügte sie dann noch schmunzelnd an, „es sei denn, du landest am Ende tanzend und johlend auf einem Tisch.“ Wenn er dabei noch Umhang und Uniform in die Gästereihen schmeißen würde, wären die anwesenden Damen sicher begeistert. Auch wenn ihm seine seriösen Kunden sicher lieber waren, könnte das vielleicht sogar eine gute Werbung sein. Aber diesen Gedanken behielt sie mal für sich, der arme Kerl machte sich schon genug Sorgen um sein Image. Und offenbar auch um die Frage, warum er heute hier war. Was wollte er denn hören? „Naja, alle, mit denen ich gerne Zeit verbringe, sind hier… Meine beste Freundin ist beispielsweise die Veranstalterin der Party“, erklärte sie, auch wenn das etwas kläglich klang. Viele weitere Beispiele konnte sie allerdings nicht anführen, denn viele Leute, mit denen sie gerne ihre Zeit verbrachte, waren da tatsächlich nicht. Und der Rest war entweder untergetaucht oder auf dieser Feier sicher nicht erwünscht. Amelia seufzte innerlich. Sie war sich nicht sicher, ob Jacob das als Erklärung ausreichen würde, deshalb nippte sie kurz an ihrem Drink, ehe sie ein wenig auf Konfrontationskurs ging, getreu dem Motto: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. „Ich mag dich, auch wenn wir uns noch nicht so lange kennen. Und du bist ja heute auch gekommen, statt mit deiner Freundin auf eine High-Society oder Firmenfeier oder sowas zu gehen…“ Nun war sie es, die neugierig fragend die Augenbrauen gehoben hatte und ihn abwartend anblickte. RE: Die Ruine - Jacob Byers - 01.04.2019 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER Jacob musste automatisch etwas grinsen, weil Amelia offensichtlich auch schon festgestellt hatte, dass er bei Getränken wählerisch war. Leider konnte er an diesem Abend wohl kaum mit hochwertigem Champagner oder Wein rechnen, aber da musste er dann nun durch. Irgendwann würden ihm diese süffigen Cocktails auch schmecken, wenn er eben genug davon getrunken hatte. „Gut, da war ich wahrscheinlich noch nicht…“, gab Jacob schmunzelnd zurück. Das konnte sich Amelia sicher auch denken, immerhin hatten sie sich im Tropfenden Kessel kennengelernt, von dem Jacob weniger begeistert gewesen war. Er sah Amelia etwas überfordert an, als diese fragte, ob er ihren Bruder kennenlernen wollte. „Naja, ich hab ihn ja eben beim Getränke holen gegrüßt? Die nächste Runde kannst du ja holen…“, schlug er einfach vor und nippte wieder an seinem Cocktail. Im Prinzip hatte Jacob nichts dagegen, Amelias Bruder kennenzulernen, doch irgendwie sah er den Sinn in diesem Familienkennenlernen nicht ganz. Außer er missinterpretierte die Einladung zu diesem Event und Amelias Absichten… „Wenn man das so sieht, hast du wohl Recht.“ Jacob prostete Amelia daraufhin einfach nochmal zu und setzte das Getränk wieder an. Bisher hatte er wirklich nicht viele Leute – kaum Leute! – kennengelernt, die so von ihm dachten oder die ihn so sympathisch fanden. Normalerweise kam er ja doch eher wie der unnahbare Geschäftsmann rüber und knüpfte eher selten private Kontakte. Das hier war ihm also eine ganz willkommene Abwechslung, die er auch nicht so schnell vergraulen wollte. „Ja, wenn ich mich so umschaue, entdecke ich auch wirklich niemanden, der den Frauen bei uns das Wasser reichen könnte … und das ist positiv gemeint.“ Jacob stand auch nicht so auf die Frauen, die ihm in Unterwäsche auf der Straße entgegenkamen und behaupteten, verkleidet zu sein. Da war ihm eine Märchenfigur oder eine Vampirin doch lieber… Jacob nickte beruhigt, weil er sich anscheinend wirklich keine Sorgen machen musste. Wenn er näher darüber nachdachte, befand er seine anfänglichen Sorgen auch für unnötig und übertrieben. Bisher hatte er auch kaum bekannte Gesichter gesehen, was beruhigend war. „Und wieso bist du dann nicht mit einem von denen hier, wenn sie sowieso hier sind?“, fragte Jacob schmunzelnd und hob eine Augenbraue. Doch das Grinsen verging ihm schnell wieder, als Amelia nun ihrerseits fragte. „Heute findet keine High-Society Party statt, auf der ich eingeladen wäre und eine Firmenfeier veranstalte ich lieber nicht an einem solchen Event, da war mir das Risiko zu groß, meine Mitarbeiterinnen in Outfits zu sehen, die ich nie wieder aus meinem Gedächtnis gelöscht bekomme.“ Jacob lachte nun doch leise auf und zuckte mit den Schultern. „Und meine Freundin und ich … bevorzugen es in letzter Zeit, im Privaten getrennter Wege zu gehen.“, fügte er noch vorsichtig hinzu und verzog das Gesicht. Eigentlich war das auch von Anfang an so gewesen und sicherlich war es langsam mal an der Zeit, daran etwas zu ändern. Doch für die Presse machte sich diese Frau an seiner Seite immer gut. Genauso ging es ihr mit ihm. Daher war wohl noch keiner der beiden diesen Schritt gegangen, die ganze Farce zu beenden. RE: Die Ruine - Lee Fenwick - 28.04.2019 Carter Bale & Lee Fenwick | 31. Oktober 1998 Das Reden über ihre Liebschaften war einerseits wirklich cool, denn irgendwie haben sie da so auch noch nie so intensiv drüber geredet gehabt. Auf der anderen Seite fing das doch langsam an etwas unangenehm zu werden. Carter war natürlich neugierig und fragte Lee dann doch ein bisschen aus. Deswegen zuckte er mit den Schultern. Er hatte sich da ehrlich gesagt noch nie mit befasst, warum das so war. „Ich weiß das auch nicht so genau. Das passiert einfach und ich hab mir da noch nie wirklich Gedanken drüber gemacht. Hatte immer den Eindruck, dass das eh nix bringt.“ Es hatte allerdings eher was von Weglaufen, aber das wollte Lee sich selber natürlich absolut nicht eingestehen. „Es ist irgendwie besser so. Lockerer ist da schon sehr gut.“, sagte er deswegen und grinste schief. Ja, die Sache mit Ruby war irgendwie schön und so nah an einer Beziehung war Lee wirklich schon lange nicht mehr gewesen. Trotzdem hatte er dann per Eule Schluss gemacht, was er Carter aber nicht sagen wollte. Dafür schämte er sich irgendwie. Zu Recht. Seitdem hatte er mit ihr eher weniger Kontakt gehabt. Natürlich war sie sauer und er wusste nicht, ob er jemals wieder mit ihr würde reden können. „Es wurde mir einfach zu ernst.“, antwortete er auf die Frage, warum es mit Ruby nicht geklappt hat. Irgendwie klang das schon wie eine echt lahme Antwort, wenn er es nun laut aussprach. In seinem Kopf hatte sich das gerade noch besser angehört. Die Sache mit Ainsley war einerseits sehr berauschend und schön, andererseits aber auch schon wieder so kompliziert. Lee waren Frauen einfach auch ein bisschen zu anstrengend. Gerade auch bei seinen Geschwistern hatte er da eh eine gewisse Vorgeschichte, die ihm immer noch nachhängt. Vielleicht hatten seine Schwestern auch etwas damit zu tun, dass eine Beziehung einfach nicht klappen wollte. Warum auch immer. „Ich danke dir auf jeden Fall. Ich lasse mich da mal überraschen!“ Lee war bisher sehr gut darin gewesen die Liebe im Keim zu ersticken. Carter war da wirklich etwas anders und er bewunderte seinen Chef auch wirklich dafür, dass er so eine komplizierte Beziehung so gut meisterte. „Ich bewundere dich oder eher gesagt euch wirklich dafür. Und ich bin mir sicher, dass ihr trotz der ganzen Probleme da irgendwie eine Lösung findet, auch wenn das schwer wird. Das schweißt euch sicher alles noch mehr zusammen.“, meinte Lee bestärkend und war dann wieder kurz damit beschäftigt ein Pärchen zu bedienen. Der Raum wurde immer voller und die beiden Barkeeper hatten immer weniger Zeit sich zu unterhalten. RE: Die Ruine - Edward Wilkinson - 28.04.2019 Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober Da Edward mit Lexie zusammen Gastgeber war, musste er auch alle Gäste begrüßen und sich zumindest kurz mit ihnen unterhalten. Sein Favorisierter Gesprächspartner war allerdings Vincent Preston, den er schon eine ganze Weile lang im Visier hatte. Immer wieder, als er auf ihn zusteuern wollte, wurde er aber erneut abgefangen und in ein Gespräch verwickelt. Letztendlich hatte er es aber dann doch geschafft zu Vincent zu gelangen, allerdings schien der Zeitpunkt nicht gerade passend zu sein, denn es sah fast so aus, als würde die Konstellation der zwei Männer und der Frau ausarten. Das wollte Edward natürlich auch verhindern, doch kurz bevor er eingreifen konnte, löste sich die kleine Gesellschaft auf und Vincent blieb allein zurück. Auf die Frage, was denn los war, bekam Edward auch eine ziemlich direkte und ehrliche Antwort. „Oh…“, antwortete Edward, da er das irgendwie nicht so direkt erwartet hatte. „Okay, das kann ich aber echt gut verstehen, dass dich das aufregt. Ich kenne beide zwar nicht wirklich, aber die Beziehung schien demnach ja nicht gerade toll verlaufen zu sein.“ Vincent war also jemand, der seine Freunde beschützte. Edward fand es eine wirklich tolle Eigenschaft, was ihn zum Lächeln brachte. Deswegen war es für ihn auch total in Ordnung, besonders, da Vincent sich unnötigerweise dafür entschuldigte. „Diese Eigenschaft, dass du deine Freunde beschützt macht dich und deinen Charakter noch viel hübscher.“, meinte Edward mit schmeichelnder Stimme und freute sich umso mehr, dass Vincent sich auf sein Angebot einließ noch etwas zu trinken. Nun konnten sie den Abend zusammen genießen, was Edward insgeheim schon den ganzen Abend lang machen wollte und er hoffte auch, dass für Vincent der Abend nun nur noch besser werden konnte. Während sie hinüber zur Bar gingen, die vom Irish Pub geleitet wurde, machte Vincent ihm ein Kompliment über sein Kostüm. „Du siehst in deinem Pharao-Kostüm auch echt heiß aus. Wie ein Pharao eben sein muss.“ Edward schmunzelte und griff dann nach Vincents Hand, um ihn im Getümmel nicht zu verlieren. „Danke, es freut mich, dass es dir gefällt. Lexie und ich haben uns echt Mühe gegeben.“ Lexies Arbeit wollte Edward auch nicht unter den Tisch fallen lassen, immerhin haben sie die Arbeit auch aufgeteilt. An der Bar angekommen drängte sich Edward zu den Barkeepern durch und besorgte ihnen zwei Cocktails. „Ich hoffe wirklich, dass du die Party jetzt voll und ganz genießen kannst. Es sind auch sonst wirklich tolle Leute hier.“ Es gab aber im Moment keinen, mit dem er lieber die Zeit verbracht hätte, als mit Vincent. RE: Die Ruine - Vincent Preston - 04.05.2019 Happy Hour 31.10.1998
RE: Die Ruine - Edward Wilkinson - 02.06.2019 Vincent Preston & Edward Wilkinson | 31. Oktober Nun begann der schöne Teil des Abends. Edward fand es auch gut, dass Sevilla und John getrennt gegangen sind. Auch wenn er das alles nicht mitbekommen hatte. Dass Vincent auf jeden Fall nochmal nach Sevilla sah konnte er auch nur gutheißen. Er nickte. „Du bist ein guter Freund und es ist sicher wichtig, dass du nochmal nach ihr siehst.“, bestätigte er. Edward freute sich sehr darüber, dass er Vincent so leicht wieder ein Grinsen aufs Gesicht zaubern konnte. Dann war der Abend ja noch nicht verloren. „Ich finde Freundschaften auch echt wichtig. Lexie gehört für mich auch mit zu den Besten.“ Auch wenn die Freundschaft mit ihr erst vor drei Jahren angefangen hatte. Sie war so sehr für ihn da gewesen, dass sie es ganz tief in sein Herz geschafft hatte. Insgeheim hoffte Edward, dass Vincent das auch schaffte. Auch wenn aus den Flirtereien nicht mehr werden würde. Der bisherige Eindruck von dem Amerikaner war so wundervoll, dass es ihn schon alleine freute, wenn Vincent ein ganz normaler Freund von ihm sein wollte. Hätte man Edward früher gefragt, ob es Liebe auf den ersten Blick gab, dann hätte er das definitiv abgestritten. Jetzt gerade war er sich da nicht mehr so sicher, denn Vincent löste einiges in ihm aus, bei dem er sich nicht sicher war, was das sollte. Aber es war schön. Das war die Hauptsache. Die Nachfrage, ob alle Pharaos heiß waren ließ Edward auflachen. „So wie ich mir Pharaonen vorstelle definitiv.“, raunte er und nickte. Das war sicher etwas, das man sich merken musste! Mit den Cocktails in der Hand verriet Vincent, warum er eigentlich hier war und Edwards Herz machte einen Satz. „Ich will den Rest der Party auch mit niemandem sonst mehr meine Zeit verbringen.“, konterte er und lächelte. Das verwandelte sich ganz schnell zu einem Grinsen, während er zurück prostete. „Hmm, so hat mich heute Abend auch noch niemand genannt. Vielen Dank.“ Vielleicht ließ er sich ein Türschild basteln mit ‚Mr. Sexy Dracula‘. Irgendwie gefiel ihm das… Angestrengt dachte Edward darüber nach, was es bei ihm Neues gab. Aber eigentlich gab es da nichts Großartiges. Er hatte einige Freunde wiedergetroffen, aber nichts Erwähnenswertes. „Bei mir war nicht so viel los. Ein paar Freunde getroffen und eben die Vorbereitungen. Also ansonsten nichts Besonderes.“ Bei Vincent schien das aber ganz anders zu sein. Aber auch die Vorbereitungen haben sehr viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen, weswegen Edward nicht soo viel Zeit hatte. Das würde sich aber jetzt wieder ändern. „Ohje, das klingt auch nicht so toll. Willst du mehr davon erzählen?“ Bot Edward an. Vielleicht war das hier nicht der beste Ort für ernste Gespräche aber das war dem Juwelier gerade so ziemlich egal. Immerhin wollte er Vincent kennen lernen und da gehörten auch schwierige Zeiten dazu. RE: Die Ruine - Amelia Fenwick * - 08.06.2019 TONIGHT I’M GONNA HAVE MYSELF A REAL GOOD TIME I FEEL ALIVE AND THE WORLD I’LL TURN IT INSIDE OUT AND FLOATING AROUND IN ECSTASY SO DON’T STOP ME NOW AMELIA&JACOB | 31. OKTOBER ![]() „Wahrscheinlich…“, erwiderte Amelia ebenso schmunzelnd. Der Pub war zwar für viele Hexen und Zauberer ein beliebter Anlaufpunkt, aber für jemanden wie Jacob eher weniger. Und würde Lee im Burren nicht arbeiten, würde wohl auch Amelia kaum dort aufschlagen. Schulterzuckend überging sie dann den komischen Moment einfach. „Okay, die nächste Runde gehe ich holen… Vielleicht kann ich ja doch etwas von dem guten Stoff abgreifen“, überspielte sie ihre kurze Unsicherheit und erwiderte Jacobs Zuprosten. So ganz war Amelia allerdings noch nicht klar, was Jacob mit seinen Nachfragen beabsichtigte. Wollte er wirklich einen triftigen Grund für die Einladung genannt bekommen, einfach weil es ihn interessierte, oder wollte er ihr etwas mehr entlocken? War es eher ein Rückversichern für sich selbst, dass es richtig gewesen war die Einladung anzunehmen… dass sie ihn nicht vorführte oder ähnliches? Die Aurorin hatte ihn eigentlich nicht für unsicher gehalten, aber anders konnte sie sein Verhalten grade echt nicht einschätzen –und das wurmte sie, denn normalerweise hatte sie eine sehr gute Menschenkenntnis. Also versuchte sie es einfach weiter und würde den Spieß einfach umdrehen. „Der Abend ist noch jung, vielleicht kommt das noch“, meinte die Brünette lachend, auch wenn sie hoffte, dass es nicht so kommen würde. Auf peinliche Alkoholexzesse konnte sie gut verzichten. Und wenn sie gewusst hätte, wer sich noch so alles in und um die Ruine herum rumtrieb, hätte sie Jacob wahrscheinlich augenblicklich hier weg gebracht. Doch so wollte sie den Abend einfach noch etwas zum Entspannen nutzen und ihre Begleitung etwas aufzulockern. „Was ist denn das schlimmste Kostüm, das dir an Halloween begegnet ist?“, fragte sie. Vielleicht konnte ihn das auch etwas von der Sorge um sein eigenes Kostüm ablenken. Diese schien aber mittlerweile in den Hintergrund gerückt zu sein, denn Jacob hakte abermals nach, warum sie nicht mit ihren Freunden hier war. Amelia wartete mit ihrer Antworte einen Moment ab, in dem sie ihren Begleiter genau beobachtete und sich eine verräterische Regung erhoffte. Aber er schien wirklich nicht zu verstehen, warum sie ausgerechnet IHN hierhin eingeladen hatte. Also sagte sie es direkt heraus: „Ich wollte den Abend lieber mit dir verbringen“, erklärte sie wie selbstverständlich –in der Hoffnung, dass er den Wink mit dem Zaunpfahl endlich verstand- und entschied sich dafür, nun ihrerseits die Fragen zu stellen. Angenehm waren sie ihm offenbar nicht, aber er ergriff auch nicht die Flucht. „Okay“, sie nickte auf seine Antworten hin, denn nach seiner Unsicherheit bezüglich seines Kostüms hatte sich Amelia schon gedacht, dass er niemals selbst eine solche Feier veranstalten würde. Wahrscheinlich eher gesittete Events mit den besten Getränken in ganz London. Die Aurorin grinste ein wenig bei der Vorstellung einer solchen –wahrscheinlich eher langweiligen- Party und horchte dann interessiert auf, als Jacob von den getrennten Wegen sprach, die er mit seiner Freundin ging. Da Amelia niemand war, der falsches Mitleid heuchelte und Jacob diese „Trennung“ auch eher aus anderen Gründen unangenehm zu sein schien, nickte sie abermals und überlegte, ob sie weiter nachhaken sollte. Aus Neugierde hatte sie sich ein wenig über die beiden informiert, aber sonderlich liebevoll schien diese Beziehung nie gewesen zu sein und laut den wenigen Infos von Jacob schien das sowieso eher eine Verbindung aus Prestige-Gründen zu sein. Also entschied sich Amelia statt weiter nachzustochern für einen anderen Weg. „Dann sorge ich wohl heute Abend für etwas Ablenkung?!“, meinte sie mit erhobenem Glas und einem Lächeln im Gesicht. Wie diese Ablenkung aussehen mochte, würde man ja sehen. Amelia wagte einen Anfang: „Tanzt du?“ RE: Die Ruine - Vincent Preston - 10.06.2019 Happy Hour 31.10.1998
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